Julian Reus ist „heiß“ auf den EM-Start

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Julian Reus läuft national im Moment in einer ganz eigenen Liga. FOTO: Archiv
Er ist der deutsche Sprint-Dominator dieses Winters: Julian Reus vom TV Wattenscheid 01, für den an diesem Wochenende der EM-Start in Göteborg auf dem Programm steht. Mit dabei auch sein Vereinskollege Malte Mohr (Stabhochsprung).

Bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften am letzten Wochenende in Dortmund hat sich Reus auf 6,56 Sekunden über 60 Meter gesteigert und damit in die Top Five der europäischen Bestenliste katapultiert.
Nun will er bei der Hallen-EM im schwedischen Göteborg seine exzellente Form unterstreichen. Die Vorläufe über 60 Meter finden am Freitag statt. Die Halbfinals sind Samstag am Nachmittag – und der Endlauf geht ebenfalls Samstag (um 18.40 Uhr) über die Bühne. „Wir hoffen, dass Julian es nach seiner exzellenten Vorstellung in Dortmund ins Finale schafft“, sagt TV-01-Manager Michael Huke.
Das Finale gibt auch der Wattenscheider Sprinter als Ziel aus – als Minimalziel. „Ich kann es“, sagt Julian Reus selbstbewusster denn je. Es wird seine erste Hallen-EM. Qualifiziert war er schon mal, damals passten die kontinentalen Hallen-Meisterschaften nicht in seinen Zeitplan. Jetzt ist Europa auf ihn aufmerksam geworden, jetzt will er die Erwartungen nicht enttäuschen: „Es ist schon ein besonderer Wettkampf, und jetzt passt es in mein Programm. Ich weiß, dass ich in Dortmund einen nahezu optimalen Lauf erwischt habe; aber es ist ein Niveau, das ich so in etwa immer abrufen kann. Die Form sollte nach einer Woche ja nicht weggehen. Ich denke also nicht, dass ich jetzt 6,70 laufen werde. 6,60 oder drunter – das sollte wieder drin sein.“
Welche Zeit im Vorlauf nötig ist, kann der EM-Zweite mit der Staffel von 2012 natürlich noch nicht so recht einschätzen: „Hier kennt man die Konkurrenz nicht so genau. Aber ich bin bereit, 100 Prozent geben zu können. Und dann kann am Samstag der große Abend kommen!“
Vor 17 Jahren gab es bei einer Leichtathletik-EM in Schweden aus Wattenscheider Sicht schon einmal Grund zum Jubel: Damals holte Marc Blume in Stockholm den Titel über 60 Meter.
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