Landesliga: 08 muss wieder zittern

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David Przybyla gelangen gegen Heven seine ersten beiden Tore im VfB-Trikot. Foto: Peter Mohr
SW Wattenscheid 08 muss seinen Blick wieder Richtung Tabellenkeller richten. Nach der 1:2-Heimniederlage gegen Weitmar 45 wird die Luft im Abstiegskampf dünn. Der VfB Günigfeld bot seinen Fans gegen Schlusslicht TuS Heven einen unterhaltsamen Nachmittag und siegte mit 5:3.

Aus den von 08-Trainer Manni Behrendt erhoften Befreiungsschlägen in den Heimspielen gegen die direkten Konkurrenten aus Kemminghausen und Weitmar ist nichts geworden. Nach den beiden Heimniederlagen ziehen dunkle Wolken über der Dickebankstraße auf. Der Abstand zum ersten Abstiegsplatz ist auf fünf Punkte geschmolzen. "Wenn man die Chancen nicht nutzt, dann geht man als Verlierer vom Platz”, resümierte der sportliche Leiter Ede Schroer nach dem 1:2 gegen Weitmar. Bevor die Gäste durch einen von Ex-08er Kamil Kokoschka verwandelten Strafstoß in Führung gingen, hatte Kapitän Majid El-Chakif schon das Aluminium getroffen. Kurz vor der Pause war der Ex-Eppendorfer ein zweites Mal am Querbalken gescheitert. Dem nach seiner Gelb-Rot-Sperre wieder spielberechtigten Ugur Al gelang auf Flanke von Burhan Ceran der Ausgleich. Zu Beginn des zweiten Durchgangs ging der Tabellenvorletzte aus Weitmar, der nach einer "Ampelkarte" über eine halbe Stunde in Unterzahl spielte, in Führung, und die Dickebank-Elf fand trotz zahlreicher Möglichkeiten nicht mehr den Weg ins gegnerische Tor. Nach einem Foul an Jan Tegtmeier hatten die 08er vergeblich auf den Elfmeterpfiff gewartet.

Nach 4:0-Führung wurde es noch einmal spannend
In der ersten Stunde spielte an der Kirchstraße nur eine Mannschaft – und das war der VfB. Für Schlusslicht TuS Heven schien sich ein Schützenfest anzubahnen, denn die Baron-Truppe lag nach Treffern von David Przybyla (begünstigt durch einen Torwartfehler), Dominic Winschewski, Marco Gruner und Gökhan Turan mit 4:0 vorn. Dann zog der Schlendrian ein, die Defensivarbeit wurde sträflich vernachlässigt, und die Wittener Vorstädter kamen noch einmal auf 3:4 heran. Eine Viertelstunde vor Schluss machte David Przybyla mit seinem zweiten Treffer den Sack endgültig zu. "Auf diese Spannung hätten wir gern verzichtet”, meinte Uwe Milbrandt, Abteilungsleiter Fußball des VfB.
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