Landesliga: Ein Sonntag nach Maß

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Torschützen beim gemeinsamen Jubel: Marvin Fahr traf gleich zweimal und Gökhan Turan. FOTO: Peter Mohr
So kann es weitergehen für die beiden Wattenscheider Landesligisten. Der VfB Günnigfeld siegte an der Kirchstraße mit 5:0 gegen den SC Obersprockhövel und SW Wattenscheid 08 feierte beim Derby in Linden seinen zweiten Auswärtssieg der Saison.

An der Kirchstraße sah es in den ersten Minuten überhaupt nicht nach einem VfB-Schützenfest aus, der Gast aus Obersprockhövel machte mächtig Druck. In der 11. Minute gab es dann aber auf dem Silbertablett das Gastgeschenk des SCO. Marvin Fahr „roch“ einen zu kurzen Rückpass auf den Torwart und brachte den VfB in Führung. Vier Minuten später schloss die Truppe von Trainer Sascha Wolf ihren zweiten Angriff mit dem zweiten Treffer ab. Mehr Effizienz geht nicht! Peter Zejewski hatte sich nach einem langen Pass in die Spitze im Laufduell durchgesetzt, den Keeper umkurvt und dann eingeschoben. Spätestens in der 23. Minute war die Partie auf dem Günnigfelder Aschenplatz „gelaufen“. „Maxi“ Schreier hatte das Leder von der Strafraumgrenze mit seinem schwächeren linken Fuß in den Winkel gezirkelt.
Die Gäste steckten nicht auf, hatten in der 33. Minute dann die Großchance zu kürzen, doch ein Foulelfmeter landete neben dem Tor. Stattdessen hatte Gökhan Turan unmittelbar vor der Pause den vierten VfB-Treffer auf dem „Schlappen“.
Zwei Minuten nach dem Pausentee staubte Marvin Fahr dann in bester Torjägermanier im Fünf-Meter-Raum ab – nach toller Vorarbeit von Marco Gruner von der linken Seite. Eine gute Viertelstunde vor Schluss setzte Gökhan Turan nach einem schönen Doppelpass aus halblinker Position den Schlusspunkt zum 5:0.
Auch SW 08 erwischte in Linden keinen guten Start. „Man merkte, dass wir nicht im Spielrhythmus waren“, meinte Coach Jürgen Meier über die holprige Anfangsphase. Kurz vor dem Seitenwechsel ging der CSV nach einem langen Ball in die Spitze, der dann von der Torauslinie mit der „Pike“ ins Tor befördert wurde, sogar in Führung.

Wende trotz Unterzahl
Und es kam für die Schwarz-Weißen noch dicker. Chahine Ballout sah nach einer guten Stunde nach zwei Fouls binnen fünf Minuten die Ampelkarte. „Aber die Mannschaft hat danach toll gekämpft. Das war wirklich imponierend“, zeigte sich Jürgen Meier von der kämpferischen Einstellung seines Teams beeindruckt. Dennis Sickel läutete in der 65. Minute mit einem „Hammer“-Freistoß aus 30 Metern die Wende ein. Zehn Minuten später hatte Winter-Neuzugang David Schroven in einer 1:1-Situation vor dem Lindener Kasten schon die Führung auf dem Fuß, scheiterte aber am Torwart. Besser machte es in der 80. Minute Maximilian Steegmann, der nach Vorarbeit von Stefano Lombardo den Siegtreffer erzielte. „Die Jungs haben auch in Unterzahl an sich geglaubt und sind belohnt worden“, so Coach Jürgen Meier.

Mehr Fotos vom Günnigfelder Sieg in unserer Bildergalerie http://www.lokalkompass.de/wattenscheid/sport/eind...
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