Landesliga: Hoher Unterhaltungswert

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Julian Kaczmarek (rechts) ist aus dem Urlaub zurück gekehrt. Foto: Peter Mohr


Die emotionalen Befindlichkeiten sind bei den beiden Wattenscheider Landesligisten momentan höchst unterschiedlich. SW 08 hat Selbstvertrauen geschöpft nach dem Derbysieg vor einer Woche, und der VfB Günnigfeld muss sich erst einmal wieder „aufrappeln".


„Ich habe schon einige Zeit gebraucht, um das zu verpacken", erklärt VfB-Trainer Sascha Wolf nach der letzten Niederlage in Obersprockhövel. Nicht die Niederlage an sich, sondern die Art und Weise, machte den Ex-Profi betroffen. „Man kann verlieren, aber man muss sich auch wehren", erinnert Wolf an die fußballerischen Grundtugenden. Am Dienstag fand das Training an der Kirchstraße ohne Ball statt. Eine Besinnungseinheit sollte es für die VfB-Kicker werden. 29 Tore sind in den bisherigen Spielen mit Günnigfelder Beteiligung gefallen - fast fünf pro Partie, allerdings nicht immer so verteilt, wie es sich der VfB gewünscht hätte.
„Es muss jetzt etwas passieren. Wir brauchen einfach einen Sieg - egal wie", redet Wolf vor dem Heimspiel gegen den SV Hilbeck (Kreis Soest) Klartext. Dominic Winschewski (Wade) und Alex Schreier (Achillessehne) sind fraglich, Kevin Wrede (Knie) wird auf jeden Fall noch pausieren müssen. Dafür kehren die beiden Mittelfeldantreiber Maximilian Schreier (Gelbsperre) und Julian Kaczmarek (Urlaub) ins Team zurück. „Das sind Spieler, die auf dem Platz auch einmal laut sein können", setzt Wolf auf die beiden Leitwölfe.

„Mit einem Auswärtspunkt könnten wir den Derbysieg gegen Linden noch vergolden", so 08-Trainer Jürgen Meier vor der Partie auf dem „roten Rasen" des Aufsteigers Firtinaspor Herne. Den letzten Aschenauftritt bei Hedefspor Hattingen, der einem Debakel gleich kam, hat Meier „verdrängt". Mit den rückkehrenden Urlaubern Maximilian Steegmann und Carl-Michael Hegmann sowie Stefano Lombardo (Rotsperre abgesessen) hat Coach Jürgen Meier jetzt zusätzliche personelle Alternativen.
Ausfallen wird lediglich Neuzugang Nico Striewe (Muskelfaserriss), der Einsatz von Fredi Osei-Assibey ist noch fraglich.
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