Landesliga: Niemand weiß, wo er wirklich steht

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08-Kapitän Majid El-Chakif (rechts) ist pünktlich zum Saisonstart in Schüren wieder aus dem Urlaub zurück gekehrt. Foto: Peter Mohr
Wenn einer durchwachsenen Vorbereitung eine gute Saison folgt, dann haben die beiden Wattenscheider Landesligisten VfB Günnigfeld und SW Wattenscheid 08 beste Aussichten auf eine unbeschwerte Spielzeit.

„Uns fehlte die Konstanz. Ich bin froh, dass wir im letzten Spiel gegen Wanne-Eickel die Kurve gekriegt haben“, meinte Günnigfelds Coach Sascha Wolf nach einem ständigen Auf und Ab in den Testspielen.
Vor allem bei der Formation seiner Viererkette gab es durch Verletzungen und Urlaub immer wieder Probleme. „Eingespielt sind wir da noch nicht“, so der Ex-Profi vor dem Saisonstart am Sonntag um 15.15 Uhr an der Kirchstraße gegen den Westfalenliga-Absteiger aus Dortmund-Mengede.
Neuzugang Sow steht noch auf der „Kippe“, während Kevin Wrede (Knie) und Alex Schreier (Achillessehne) ganz sicher ausfallen werden. „Trotzdem will ich mit einem Heimsieg in die Saison starten“, so die Forderung des Günnigfelder Trainers.

Sein Kollege Jürgen Meier vom Nachbarn SW 08 konnte mit dem letzten Test (4:1-Sieg am Dienstag beim TuS Kaltehardt) ebenfalls zufrieden sein.
Das Dickebank-Team hat gleich zum Saisonstart einen ganz dicken Brocken vor der Brust - es geht zum Aufstiegsfavoriten BSV Schüren, der vor einem Jahr die SG Wattenscheid 09 aus dem Westfalenpokal „gekegelt“ hat.
„Das ist seit Jahren eines der spielstärksten Teams“, so Meier, der bis auf die Langzeitverletzten Fabio Kontny und Fabio Bien alle Mann an Bord hat. Auch sein „Capitano“ Majid El-Chakif ist rechtzeitig aus dem Urlaub zurück gekehrt. Bleibt nur die Frage nach dem Trikot mit der Nummer eins?
„Wir haben vier annähernd gleich starke Torleute für zwei Mannschaften. Das ist ein schönes Luxusproblem, das ich kurzfristig lösen muss“, so Jürgen Meier humorvoll.
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