Landesliga: Start unter schlechtem Stern

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Majid El-Chakif (links) fehlt bei SW 08 zum Saisonstart, während Peter Zejewski dem VfB zur Verfügung stehen wird. Foto: Peter Mohr
Keine Frage - die beiden Wattenscheider Landesligisten SW Wattenscheid 08 und VfB Günnigfeld hatten sich andere Vorzeichen für den Saisonstart am Sonntag gewünscht. Die 08er müssen fast ein komplettes Team ersetzen, und der VfB Günnigfeld erlebte am letzten Wochenende bei der Generalprobe gegen Weitmar 45 ein wahres Desaster.

Zwar soll man Testspielergebnisse nicht überbewerten, doch der neue VfB-Coach Sascha Wolf war nach der 1:5-Heimpleite reichlich „angefressen“. Deutliche Worte hat es an der Kirchstraße gegeben. „Ich habe der Mannschaft gesagt, dass ich so ein Spiel nicht noch einmal akzeptieren werde“, so Trainer Sascha Wolf.
Vor allem die hohe Anzahl an Gegentoren während der Vorbereitung bereitet den Verantwortlichen noch Kopfzerbrechen. Pascal Homberger und Marco Gruner stehen wieder zur Verfügung und sollen helfen, die hinteren Reihen dicht zu halten.
Bis auf Torwart-Neuzugang Matthias Cramer (Knie) und Urlauber David Przybyla stehen zum Saisonstart am Sonntag um 15.15 Uhr gegen den SSV Mühlhausen alle Akteure zur Verfügung.

Davon kann man an der Dickebankstraße vor der Premiere gegen den SV Sodingen nur träumen. Die personellen Alternativen sind dünn gesät, die Liste der Ausfälle ist ellenlang geworden.
Neben den Langzeitverletzten Jan Tegtmeier, Maurice Stiller, Burhan Ceran und Foad Seneciel fallen auch noch die Urlauber Stefano und Gianluca Lombardo, Cem Cece und Kapitän Majid El Chakif aus. Neuzugang Ägidius Wieser ist aus beruflichen Gründen verhindert. Der Ex-Günnigfelder Nico Striewe (beruflich stark eingespannt) ist auch nicht bei 100 Prozent.
Ein kleiner Silberstreif am Horizont: Dominique Wassi ist nach seinem Platzverweis beim Cranger Kirmescup wieder spielberechtigt. Zwischen den Pfosten gibt es bei den Schwarz-Weißen die Qual der Wahl. Stammkeeper Christian Möller ist wieder fit, und Nachwuchsmann Heiko Langenfeld hat sich prächtig entwickelt.
„Wir werden uns trotzdem keineswegs verstecken und dem SV Sodingen einen heißen Tanz bereiten. Schließlich haben wir ein Heimspiel“, erklärte Co-Trainer Matthias Gebauer.
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