Landesliga: VfB gibt rote Laterne ab

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Peter Zejewski (vorne rechts) traf per Kopf zum Günnigfelder 2:1-Sieg. FOTO: Peter Mohr
Unterschiedlicher hätte der Spieltag für die beiden heimischen Landesligisten kaum laufen können. Der VfB Günnigfeld setzte sich im "Kellerderby" in Hattingen durch, während SW 08 an der Dickebankstraße Spitzenreiter SSV Buer mit 2:4 unterlag und damit weiter Richtung Tabellenende rutschte.

"Es war eine ganz starke Mannschaftsleistung. Und in der ersten Halbzeit darüber hinaus eine überragende Partie unseres Torwarts Björn Läßig", meine Michael Krumm, sportlicher Leiter des VfB Günigfeld nach dem 2:1-Erfolg bei Hedefspor Hattingen. Die Günnigfelder reichten damit die "rote Laterne" an ihren Gegner weiter, der früh durch einen Kopfball in Führung gegangen war.
Der personell arg dezimierte VfB zeigte aber den zuletzt so arg vermissten Kampfgeist und übernahm im zweiten Durchgang das Kommando. Kevin Reiser besorgte in der 72. Minute mit einem Schuss von der Strafraumgrenze den überfälligen Ausgleich. Und zehn Minuten vor dem Abpfiff dann Riesenjubel im VfB-Lager: Nach einer Ecke von "Maxi" Schreier traf Peter Zejewski per Kopf und beendete damit die Negativserie der Günnigfelder.

"Wir haben es versäumt, den dritten Treffer zu machen", meinte 08-Co-Trainer Matthias Gebauer, der den im Urlaub weilenden Jürgen Meier an der Bande vertrat, nach der 2:4-Niederlage gegen Spitzenreiter SSV Buer. Nach Treffern von Burhan Ceran und Maximilian Steegmann führten die 08er zur Pause mit 2:1, doch der Ex-Hevener Steegmann scheiterte bei einer Riesenchance am Gästeschlussmann.
Nach einer verschlafenen Anfangsphase des zweiten Durchgangs lagen die Schwarz-Weißen an der Dickebankstraße plötzlich mit 2:3 im Hintertreffen. Doch es kam noch dicker: Joshua Schroven sah in der 65. Minute nach einem Foul die rote Karte. Nach Matthias Gebauers Einschätzung hätte auch "gelb" gereicht.
"Kämpferisch war es okay, aber mit dem Ergebnis können wir nicht zufrieden sein. Da war mehr drin", meinte der 08-Co-Trainer.

Nun heißt es auf beiden Seiten: Kräfte sammeln für das Derby am kommenden Sonntag an der Günnigfelder Kirchstraße.
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