Letzte WM-Karte: Die Sprint-Staffel

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Routinier Alex Kosenkow holte im letzten Jahr mit der Staffel EM-Silber. FOTO: Archiv
Aus Wattenscheider Sicht bleibt ein Wettbewerb bei der Weltmeisterschaft in Peking – die 4x100-Meter-Staffel der Männer. Und man darf gespannt sein, welche Wattenscheider am Samstag auf der Bahn stehen werden im Olympiastadion der chinesischen Hauptstadt.

Im vergangenen Jahr gehörten Julian Reus und Alexander Kosenkow zum DLV-Quartett, das im Letzigrund-Stadion von Zürich EM-Silber holte. Hinter Reus dürfte kein Fragezeichen stehen – auch wenn er als einziger deutscher Sprinter bei der WM schon zwei Disziplinen absolviert hat. Über 100 Meter zog der Deutsche Dreifachmeister von Nürnberg ins Halbfinale ein – als erster Deutscher seit Beginn der WM-Geschichte 1983. Auch über 200 Meter machte der Hallen-EM-Dritte von Prag einen guten Job und forderte Usain Bolt auf den ersten 150 Metern sogar ein bisschen heraus.

Nun also: Teil drei der weltmeisterlichen „Dreifachklatsche“. Bis Samstagfrüh um kurz nach sechs deutscher Zeit passiere jetzt nicht mehr viel, meldet der Wattenscheider, der aber keinerlei Ermüdungserscheinungen zeigt: „Ich fühl mich gut und fit für die Staffel! Wir warten jetzt nur noch auf Tag X. Unser Ziel ist natürlich, auf jeden Fall ins Finale laufen – und dann sehen wir weiter, was möglich ist.“ Vor zwei Jahren in Moskau sprang für Deutschland ein exzellenter vierter Platz hinter Jamaika, den USA und Kanada heraus. Reus rannte damals auf Position drei.
Die Vorläufe stehen am Samstag ab 6.20 Uhr deutscher Zeit an, das Staffel-Finale ist um 15.10 Uhr.
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