Oberliga: Nullnummer der SGW in Gütersloh

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Lukas Lenz (Mitte) kam nach der Pause für Seyit Ersoy ins Spiel FOTO: Peter Mohr
Die SG Wattenscheid 09 ist im Oberligameisterschaftsrennen beim Abstiegskandidaten FC Gütersloh nicht über ein torloses Remis hinausgekommen.

Da Tabellenführer SV Lippstadt vor eigenem Publikum gegen Erkenschwick ebenfalls „nur“ 2:2 spielte, ist der „Schaden“ für die Lohrheidekicker nach dem enttäuschenden Kick in Ostwestfalen nicht allzu groß. Lediglich der TuS Erndtebrück konnte durch seinen Heimerfolg gegen Arminia Bielefeld II als Tabellendritter jetzt wieder Boden gut machen.
Unter dem Strich musste die Truppe von Trainer André Pawlak nach den neunzig Minuten im altehrwürdigen Heidewaldstadion sogar mit der Nullnummer zufrieden sein, denn die daheim noch sieglosen Hausherren hatten nicht nur mehr vom Spiel, sondern auch die Mehrzahl der Tormöglichkeiten. Eckel (16.) und Parensen (29.) vergaben für die Hausherren „Hochkaräter“. Die größte Chance der SGW hatte „Sherry“ Sarisoy – bezeichnenderweise mit einem „ruhenden“ Ball. Sein Freistoß krachte in der 80. Minute gegen das Aluminium der Querlatte. Eine Schrecksekunde auch für den 09-Anhang, als wenig später Leon Enzmann minutenlang behandelt werden musste. Ein Wechsel war zu diesem Zeitpunkt nicht mehr möglich.
„Solche Spiele gibt es. Es ist auch kein Drama, wenn man in Gütersloh 0:0 spielt. Wir haben aber sicher keine optimale Leistung abgeliefert. Gemessen an Torchancen hatte Gütersloh sogar ein Plus. Wir hatten dagegen unsere Probleme im Spiel nach vorne“, analysierte Coach Pawlak nach dem Abpfiff.

Fronczyk, Lehmann, Melchner, Andersen, Brümmer, Zajas, Issa (73. Grembowietz), Enzmann, Trisic (60. Buckmaier), Sarisoy, Ersoy (46. Lenz)
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