Regionalliga: Toku appelliert an Fans

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Sascha Tobor (links) zeigte in Düsseldorf auf der ungewohnten Position im zentralen defensiven Mittelfeld eine starke Leistung. und könnte morgen erneut auf der „6“ auflaufen.Foto: Peter Mohr
Am Sonntag um 14 Uhr steht im Lohrheidestadion für die SGW das erste von noch drei Abstiegsendspielen an. Gegner ist der Nachwuchs des 1FC Köln.

Nach dem 3:1-Auswärtssieg bei der U23 von Fortuna Düsseldorf sind die Chancen der SG Wattenscheid 09 im Kampf um den Regionalligaklassenerhalt wieder gestiegen.
„Wir dürfen uns jetzt nicht verrückt machen lassen. Das Spiel gegen Köln ist wichtig - gar keine Frage. Aber danach stehen auch noch die Partien in Lotte und gegen Wiedenbrück an. Mit dem Spiel gegen Köln wird es so oder so noch keine Entscheidung geben“, erklärte 09-Coach Farat Toku.
Der 35-jährige appelliert noch einmal an alle 09-Fans, die Mannschaft nach Kräften zu unterstützen. „Es geht doch in erster Linie um den Verein und nicht um einzelne Personen“, hofft Toku auch auf Einsicht bei den „kritischen“ Fans.

Nur ein Tor in 4 Spielen
Zuletzt hat sich das Team um Kapitän Mario Klinger vor allem in den Heimspielen nicht mit Ruhm bekleckert - ein Punkt und ein einziges Tor in den letzten vier Spielen.
Fakt ist aber auch: Mit einem Heimsieg gegen die Nachwuchs-Geißböcke könnte die Toku-Elf mit den Gästen aus der Domstadt in der Tabelle gleichziehen.
Allerdings wird der SGW-Coach notgedrungen seine Startformation ändern müssen, da sich Felix Stahmer in Düsseldorf die fünfte gelbe Karte eingehandelt hat und nun zuschauen muss.

Wer kommt rein?
Mögliche Nachrücker sind Nino Saka und Ridvan Avci. Dann müsste Toku allerdings das Mannschaftsgefüge umbauen und Sascha Tobor wieder in die Viererkette zurück nehmen.
„Sascha hat das in Düsseldorf im Mittelfeld sehr gut gemacht. Vor allem sein Tempo im Umschaltspiel war für uns ganz wichtig“, so der Coach.
So könnte es auch auf einen positionsbezogenen Wechsel hinauslaufen und Collin Schmitt Kandidat für den freien Platz von Felix Stahmer sein.
„Adi“ Schneider kehrt nach überstandener Verletzung wieder in den Kader zurück, ist aber nach fast dreiwöchiger Pause noch „kein Thema“ für die Anfangself.
Auf Demir Tumbul, Maurice Haar, Benjamin Jacobs und Anel Hodzic muss Toku ganz verzichten.
Inzwischen deutet vieles darauf hin, dass Farat Toku auch in der nächsten Saison an der Lohrheide das Zepter schwingen wird. „Der Vertrag liegt vor. Ich muss nur noch unterschreiben.“
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