Reus und Erewa enttäuschten nicht über 200 Meter

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Robin Erewa vom TV 01 schied über 200 Meter als Vorlaufvierter aus - ebenso sein Vereinskollege Julian Reus. Foto: TV 01
Die beiden Wattenscheider Sprinter Julian Reus und Robin Erewa blieben am Dienstag bei der Leichtathletik-WM in Peking über 200 Meter im Rahmen ihrer Möglichkeiten, enttäuschten nicht und schieden dennoch in ihren Vorläufen (jeweils als Vierte) aus.

150 Meter hielt Julian Reus gut mit gegen Usain Bolt, den jamaikanischen Sprint-Superstar des noch jungen Jahrtausends. Aber das war nicht das, worum es ging in Peking – es ging um den Halbfinal-Einzug über 200 Meter. Und den hat Julian Reus ebenso verpasst wie sein Wattenscheider Clubkollege Robin Erewa.

Bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in der chinesischen Hauptstadt haben sich beide TV-01-Sprinter gut aus der Affäre gezogen und in ihren Vorläufen jeweils Platz vier belegt. Für den Deutschen Meister Julian Reus wurden 20,51 Sekunden gestoppt, der DM-Zweite Robin Erewa benötigte 20,67 Sekunden. Das reichte nicht, um über die Zeitschnellsten-Regelung in die nächste Runde einzuziehen.
Reus, der sich schon im 100-Meter-Halbfinale mit Usain Bolt auseinandersetzen musste, rannte diesmal direkt neben dem Jamaikaner – und konnte ihm anfangs durchaus Paroli bieten. Der Start, die Kurve: das sind die Stärken des Wattenscheiders, der meinte: „Auf den ersten 150 Metern habe ich ein ganz gutes Rennen gemacht, ich bin zufrieden. Nach hinten raus konnte ich dann wirklich nichts mehr machen. Das ist vielleicht ein bisschen dem Trainingsrückstand nach meinen Verletzungen geschuldet. Die Tempoläufe sind doch ein bisschen kurz gekommen in diesem Sommer.“

Robin Erewa wollte die DLV-WM-Norm von 20,50 Sekunden „bestätigen“ – hat nicht ganz geklappt. „Den Ausgang der Kurve habe ich nicht so gut getroffen“, sagte der Deutsche Hallenmeister von Karlsruhe, „und nach hinten raus bin ich ein bisschen eingebrochen. Aber ich hatte mir schon gedacht, dass es mit dem Halbfinale schwierig wird.“ Das WM-Erlebnis im Vogelnest möchte der Wattenscheider aber nicht missen. Und die Konkurrenz? „Die großen Jungs drehen schon am Rad“, meinte Erewa in der ARD.
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