Senioren70plus halten sich beim Roten Kreuz mit Sitzgymnastik fit

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Mit der Sitzgymnastik halten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Roten Kreuz fit
 
Bei den gemeinsamen Übungen wird auch immer viel gelacht, mit Spaß dabei sein, ist für Kursleiterin Margret Kaminski sehr wichtig!
Bochum: DRK-Saal |

„Wenn ich sehe, wie schlecht manche Senioren laufen können, bin ich immer froh, in dieser Gruppe zu sein“, freut sich so mancher Teilnehmer der dienstäglichen Seniorengymnastik beim Roten Kreuz. Es ist ein schönes Kompliment für Gruppenleiterin Margret Kaminski, die vor allen auf einem Bein steht und das andere immer wieder vom Körper abspreizt. Nach ein paar Wiederholungen wird das Standbein gewechselt. Seit mehreren Jahren gibt es die Sitzgymnastik-Gruppe im DRK-Saal an der Voedestraße 53 in Wattenscheid schon und mit der Zeit hat sich eine Stammgemeinschaft gebildet.

In der Übungsrunde des Roten Kreuzes geht alles gemächlich zu. Nur das Atmen der Teilnehmer und die Stimme von Margret Kaminski sind hier manchmal zu hören. Sie sagt die Übungen an und erinnert die Teilnehmer daran, bewusst die Muskeln anzuspannen. „Wir fangen bei den Füßen an und arbeiten uns dann langsam nach oben, so dass der ganze Körper gefordert wird“, erklärt die erfahrene Übungsleiterin.

"Es ist wichtig, in den Körper hinein zu fühlen!"

Die Übungen stimmt sie auf die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Teilnehmer ab. Jeder macht so viel, wie er kann. Jemand mit Schulterproblemen sollte zum Beispiel nicht den Arm über den Kopf heben, während Menschen mit Knieproblemen nicht in die Hocke gehen sollten. „Es ist wichtig, in den Körper hinein zu fühlen“, weiß Magret Kaminski.

Sit-Ups, Liegestütze und Co. stehen in jedem Fall nicht auf dem Programm der Gymnastikgruppe. Dafür aber Atemübungen, Venengymnastik und vor allem Dehnen. „Muskeln, Sehnen und Bänder verkürzen sich im Alter. Deshalb sind solche Übungen besonders wichtig“, findet die Rotkreuzlerin. Dabei erklingen Klänge so einiger musikalischer Klassiker durch den Saal der DRK-Kreisgeschäftsstelle. Zur Musik wird ausgeschüttelt – und zwar der gesamte Körper, um locker zu werden und den Kreislauf in Schwung zu bringen.

„Es knackt nicht mehr so wie früher“, freut sich bei den gemeinsamen Übungen so mancher Teilnehmer mit Augenzwinkern. „Es darf knacken. Du bist ja auch in einem knackigen Alter“, kontert Margret Kaminski dann oftmals, „wir machen hier neben dem Training viel Spaß. Die Gruppe ist richtig zusammen gewachsen.“ Seit einigen Jahren schon leitet die Wattenscheiderin nun schon die Sitzgymnastikgruppe und ist begeistert vom Engagement und der Aktivität der Senioren 70 plus.

Ohne Abschlusslied geht niemand nach Hause!

Und aktiv sind die Senioren auf jeden Fall. „Wir machen nicht nur Übungen im Sitzen, sondern auch im Stehen. Der Stuhl bietet Sicherheit. Anstrengend ist es trotzdem.“ Nach getaner Arbeit lässt die erfahrene Übungsleiterin ihre rüstigen Sportler nochmals Lockerungsübungen machen. Zum traditionellen Abschlusslied lockern alle gemeinsam nochmals Arme, Beine und Hände zur Musik und können schließlich mit neuer Energie nach Hause gehen.

Margret Kaminski bietet dienstags Vormittag die Sitzgymnastikgruppe an. Der Kurs ist gut besucht. Platz für Neugierige gibt es allerdings immer. „Jeder ist willkommen. Man muss auch nicht Rotkreuzmitglied sein. Wir nehmen neue Mitstreiter gerne auf.“

Informationen und Anmeldung beim Roten Kreuz

Wer Lust hat, sich dienstags vormittags von 10:15-11:15 Uhr im DRK-Saal an der Voedestraße 53 an der Sitzgymnastik teilzunehmen, kann bei Herrn Daniel Luttmann unter 02327-87019 weitere Informationen und Anmeldungen erhalten.
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