SGW: Alemannia ist „ein schlagbarer Gegner“

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Milko Trisic (Mitte) ist mit sechs Saisontreffern bisher erfolgreichster 09-Torschütze. FOTO: Peter Mohr
Vor dem vorletzten Vorrundenspieltag steht die SG Wattenscheid 09 über dem Strich, auf dem angestrebten Nicht-Abstiegsplatz. Das soll auch nach der Partie gegen Alemannia Aachen (Samstag 14 Uhr, Lohrheide) der Fall sein.


Wollen die Lohrheidekicker auf einem „sicheren“ Platz überwintern, sollten in den noch ausstehenden drei Partien mindestens fünf Zähler heraus springen.
Zuversicht herrscht diesbezüglich vor der Partie gegen Alemannia Aachen. „Wir haben Aachen in den letzten Wochen dreimal beobachtet. Bei allem Respekt - ich denke, das ist ein schlagbarer Gegner“, so der sportliche Leiter Marco Ostermann.
Und vielleicht wird es beim letzten Heimspiel des Jahres auch ein Zahltag für die SGW. Immerhin 800 Tickets sind in die Kaiserstadt gegangen. „Wir hoffen, dass wir auf 2000 Zuschauer kommen und uns unsere Fans wieder kräftig unterstützen“, so Ostermann.

Seinen letzten Auftritt in der Lohrheide wird Marvin Rathmann haben, der wegen seines Umzugs nicht zum Kader gehören wird. Der 26-jährige Defensivallrounder soll vor der Partie offiziell verabschiedet werden.

Bis auf Rathmann und den verletzten Christian Melchner (Muskelfaserriss) kann Trainer André Pawlak personell aus dem Vollen schöpfen. Auch die zuletzt gelb-gesperrten Lukas Lenz und David Zajas stehen wieder zur Verfügung. Seyit Ersoy und Sven Preissing haben die spielfreie Woche genutzt, um ihren verletzungsbedingten Rückstand aufzuholen.

Eine "Sechs", oder zwei?
Es bleibt abzuwarten, für welche taktische Variante sich der 09-Coach entscheidet. Ob er wieder zum 4-1-4-1 mit Kapitän David Zajas als alleiniger Sechs und Berkant Canbulut als zusätzlicher Offensivkraft zurück kehrt oder ob es ein 4-2-3-1-System mit zwei defensiven Mittelfeldspielern geben wird.
Den Gästen fehlt heute im Mittelfeld mit Denis Dowidat (Syndesmoseband-Anriss) ein ganz wichtiger Spieler, der auch schon viermal ins Schwarze getroffen hat. Was die Offensivqualitäten angeht, kann die Alemannia aber nicht wirklich Furcht und Schrecken verbreiten.
Ganze 15 Treffer stehen bisher zu Buche, immerhin neun weniger als bei den Pawlak-Schützlingen, bei denen sich bisher Milko Trisic (6) und „Sherry“ Sarisoy (5) als treffsicherste Schützen erwiesen haben.
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