SGW: Deutliches Lebenszeichen im Abstiegskampf

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Nino Saka (rechts) erzielte in Düsseldorf als "Joker" seinen zweiten Saisontreffer - beide auswärts. FOTO: Peter Mohr
Die SG Wattenscheid 09 hat am Samstag im Regionalliga-Abstiegskampf ein deutliches Zeichen gesetzt und mit 3:1 bei der U23 von Fortuna Düsseldorf gewonnen. Der Abstand auf den ersten Nicht-Abstiegsplatz beträgt jetzt nur noch einen Zähler.

Trainer Farat Toku musste in der Landeshauptstadt weiterhin auf den verletzten Innenverteidiger Adrian Schneider verzichten. Neco Mohammad meldete sich wieder fit und stand im Paul-Janes-Stadion in der Startelf. Die Hausherren warteten in ihrer Formation mit reichlich Erfahrung auf – die langjährigen Zweitligaprofis Jens Langeneke und Christian Weber sollten den Nachwuchs führen.
Die ersten Minuten waren von hohem Tempo, aber auch von vielen Fehlpässen auf beiden Seiten gerprägt. Einmal musste Tim Boss außerhalb des Strafraums klären, und auf der anderen Seite gab Güngör Kaya aus 20 Metern einen Distanzschuss ab – mehr gab es in der ersten Viertelstunde in den Strafräumen nicht zu sehen.
Richtig durchatmen musste man im 09-Lager, als Tim Boss in der 25. Minute gegen den völlig frei vor ihm auftauchen Ajani klären konnte. Bei allem Bemühen bekamen die 09er in dieser Phase keine Ordnung ins Spiel. Und doch gab es die große Chance zur Führung. Als Eren Taskin in der 40. Minute an der Strafraumgrenze gefoult wurde, zeigte Schiedsrichter Schäfer auf den Punkt. Doch Burak Kaplan scheiterte an Fortuna-Schlussmann Kampmann.
Das schien sich zunächst zu Beginn der zweiten Halbzeit bitter zu rächen, denn nach einer guten Stunde setzte sich Karpüz im zentralen Mittelfeld relativ einfach gegen mehrere 09-Spieler durch und traf von der Strafraumgrenze zur Führung.
Nur drei Minuten später die Antwort. „Günni“ Kaya behielt vor dem Düsseldorer Tor die Nerven und vollstreckte zum Ausgleich. Zehn Minuten vor dem Ende jubelte dann das Wattenscheider Grüppchen unter den nur knapp 400 Besuchern am Flinger Broich. Unglücksrabe Burak Kaplan schloss eine sehenswerte Ballstaffette zum 2:1 ab. Doch damit nicht genug – nur 90 Sekunden später dann das „Sahnehäubchen“. Nino Saka, eigentlich schon als „Chancentod“ verschrien, wurde mit einem langen Pass geschickt, und der Ex-Wuppertaler blieb ganz cool vor Kampmann und „tunnelte“ den Fortunen-Keeper zum 3:1.
Vier Minuten vor Schluss konnte sich Tim Boss im 09-Kasten noch einmal auszeichnen, als er gegen Fejzallahu  großartig klärte.



Boss, Tobor, Clever, Klinger , Kacinoglu, Mohammad (71. Saka), Stahmer, Mbona (60. Avci) , Kaplan (87. Haar), Taskin, Kaya

Gelbe Karte: Stahmer, Mbona
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