SGW: „Dreier“ gegen Kray nachgelegt

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Grenzenloser Jubel nach dem dritten Treffer von Güngör Kaya. FOTO: Peter Mohr
So kann es weiter gehen an der Lohrheide. Im zweiten Spiel unter dem neuen Coach Farat Toku fuhren die Regionalligakicker der SGW am Samstag mit dem 3:0 (1:0) gegen den Nachbarn FC Kray den zweiten „Dreier“ ein und brachten damit wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt auf die Habenseite.

Farat Toku hatte sich dafür entschieden, möglichst wenig gegenüber der Oberhausen-Partie zu verändern, tauschte lediglich (wie erwartet) die Gelbsünder Ridvan Avci und Burak Kaplan gegeneinander aus. Kurz vor dem Anpfiff gab es dann doch noch eine Hiobsbotschaft. Der in Oberhausen sehr couragiert aufgetretene Ex-Krayer Felix Stahmer musste beim Aufwärmen mit Leistenproblemen passen. So gab Koray Kacinoglu sein Startelfdebüt auf der linken Außenposition in der Viererkette. Und der Neuzugang machte seine Sache mehr als ordentlich.
Vor exakt 909 Zuschauern war die Anfangsphase von vorsichtigem und von gegenseitigem Respekt geprägten Abtasten dominiert. Ein scharf herein geschlagener Freistoß von 09-Kapitän Lucas Oppermann sorgte in der 5. Minute für Gefahr im Krayer Strafraum.
Danach spielte sich die Partie fast eine Viertelstunde lang nur zwischen den Strafräumen ab. In der 27. Minute dann die nächste vielversprechende Aktion der Hausherren, doch Güngör Kaya wurde beim Torschuss aus halbrechter Position geblockt. Die anschließende Ecke sorgte dann für Riesenjubel im 09-Fanlager. Burak Kaplan hatte das Leder von der rechten Seite mit viel Speed direkt Richtung Tor geschlagen (vielleicht war Adi Schneider noch dran), und das Leder segelte zur SGW-Führung ins lange Eck. Wenig später der nächste schnell vorgetragene SGW-Angriff über die rechte Seite, doch eine schöne Kombination zwischen Güngör Kaya und Sascha Tobor blieb ohne krönenden Abschluss.
In den letzten fünf Minuten des ersten Durchgangs wurden die Essener Vorstädter deutlich stärker und scheiterten in der 41. Minute mit einem Freistoß am Aluminium des Querbalkens.

Rote Karte gegen Kray
Nach der Pause brachten die Gäste zwei frische Kräfte und wollten die Offensive verstärken. Den ersten Nadelstich setzte allerdings wieder die Toku-Truppe. Lucas Oppermann hatte Güngör Kaya auf Linksaußenposition freigespielt, doch der ehemalige Uerdinger verzog aus spitzem Winkel. Die vorentscheidende Aktion in der 52. Minute, als sich Alic außerhalb des Spielgeschehens zu einem Tritt gegen Eren Taskin hinreißen ließ und Schiedsrichter Cetin Sevinc, der am Dienstag beim 09-Sieg in Oberhausen noch an der Linie gestanden hatte, zückte nach Intervention seines Assistenten Marcel Neuer den roten Karton gegen den Krayer Abwehrspieler. 60 Sekunden später parierte Ex-09er Philipp Kunz im Krayer Kasten stark bei einem Kaya-Flachschuss. Die Vorentscheidung dann in der 62. Minute, als Kapitän Lucas Oppermann im Strafraum zu Fall gebracht wurde, und der Referee sofort auf den „Punkt“ zeigte. Burak Kaplan verwandelte zum 2:0. Gegen die dezimierten Krayer kamen die 09er im hinteren Bereich kaum noch ernsthaft in Gefahr. Nachdem Sascha Tobor mit einem Linksschuss (80.) und Nino Saka (89.) frei vor dem Krayer Kasten noch gescheitert waren, setzte der stark formverbesserte und auch kämpferisch überzeugende Güngör Kaya mit seinem Treffer in der Nachspielzeit der Partie noch ein „Sahnehäubchen“ auf. Besser hätte der Restrundenstart aus 09-Sicht wirklich nicht gelingen können.

Boss, Tobor, Schneider, Clever, Kacinoglu, Mohammad (75. Klinger), Grummel, Kaplan, Oppermann (82. Hodzic), Taskin (73. Saka), Kaya.

Gelbe Karten: Kaplan (11.), Tobor (4.),

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