SGW: Keine Pause für Toku-Truppe

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Innenverteidiger Adrian Schneider (Mitte) erzielte gegen Aachen bereits seinen dritten Saisontreffer. Glückwünsche gab‘s von Manuel Glowacz (links) und Burak Kaplan. Foto: Peter Mohr
Regionalligist SG Wattenscheid 09 schwimmt weiter auf der Erfolgswelle. Zeit zum Ausruhen gibt es nach dem Sieg gegen Alemannia Aachen nicht, denn am Donnerstag um 19 Uhr geht‘s im Westfalenpokal in Erndtebrück schon weiter.


Der 3:1-Erfolg gegen Alemannia Aachen stellte alles bisher Dagewesene der Saison in den Schatten. Die Toku-Elf lag früh im Rückstand, ließ sich dennoch nicht aus der Ruhe bringen, erspielte sich in der Folge eine Vielzahl von Torchancen und ging nach 90 Minuten als hochverdienter Sieger vom Platz. Eine tadellose Leistung, die die SGW auf den fünften Tabellenplatz katapultierte und die von Nico Buckmaiers Traumtor kurz nach dem Seitenwechsel gekrönt wurde.
Ein Schuss wie ein Strich aus halblinker Position rauschte geradewegs in den langen Winkel - zum 5. Saisontreffer des Heimkehrers. Zuvor waren die „Wiederholungstäter“ Adrian Schneider (zum 3. Mal per Kopf) und „Günni“ Kaya (schon sein 7. Tor) erfolgreich gewesen.
„So ein Tag, so wunderschön wie heute“, skandierten die 09-Fans schon zehn Minuten vor dem Abpfiff. Feierstimmung war an der Lohrheide nach dem neuerlichen „Dreier“ angesagt. Ein kleines Oktoberfest fand ein paar Meter auf dem Sportplatz von RW Leithe zeitgleich statt. Doch die richtige Fußball-Gaudi gab‘s auf der Lohrheide-Wies‘n.
„Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie auch Rückschläge gut verkraften kann. Das macht uns schon ein wenig stolz. Zur Zeit passt es im gesamten Verein gut, und das sieht man auf dem Rasen“, so Trainer Farat Toku, der in sein Lob auch die vielen ehrenamtlichen Helfer an der Lohrheide einschloss.
Ein kurzes Durchatmen war angesagt, ehe der Fokus dann ganz auf den Westfalenpokal gerichtet wurde. „Wir wollen selbstverständlich in die nächste Runde“, so der ehrgeizige Coach Farat Toku vor dem Donnerstag-Spiel auf dem Erndtebrücker Kunstrasen.
Der eine oder andere Spieler wird dort geschont - vor allem die starken, aber auch leicht angeschlagenen „Sechser“ Jan-Steffen Meier und „Neco“ Mohammad könnten eine "Verschnaufpause" gut gebrauchen. Spieler, die zuletzt nur wenig oder selten zum Einsatz kamen, erhalten im Pulverwaldstadion ihre Chance: Sascha Tobor, Eren Taskin, Felix Clever, Maurice Haar und Nino Saka sollen auflaufen.
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