SGW: Toku will kein Larifari

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Manuel Glowacz (links) bleibt für weitere zwei Jahre an der Lohrheide. FOTO: Peter Mohr
Eigentlich geht es am Samstag um 14 Uhr für die SGW in der Lohrheide gegen den SV Rödinghausen nur um die „goldene Ananas“, doch Trainer Farat Toku duldet kein Larifari.


Der SGW-Coach redet gar nicht um den heißen Brei: „Selbstverständlich wird schon jetzt viel über Ahlen geredet, und alle sind irgendwie auf das Pokalfinale fokussiert, aber wir haben auch die Pflicht, uns nach dieser starken Saison vernünftig von unseren Fans in der Lohrheide zu verabschieden.“
In welcher Formation er gegen den Gast aus Ostwestfalen spielen lässt, will Toku kurzfristig entscheiden, räumt aber ein, dass es die eine oder andere Veränderung geben werde.
Das heißt im Klartext: Am Samstag werden Spieler auflaufen, die in der abgelaufenen Spielzeit nicht allzu viel Praxis bekamen. „Nicht die Aufstellung, sondern die Einstellung wird wichtig sein“, so der 09-Coach.
Mit einiger Erleichterung wird Toku Mitte der Woche die Vertragsverlängerungen der beiden Leistungsträger Manuel Glowacz (zwei Jahre) und Nico Buckmaier (ein Jahr) zur Kenntnis genommen haben.
Beide offensive Mittelfeldspieler haben eine starke Saison an der Lohrheide hingelegt und waren nie zuvor so treffsicher (Glowacz 12mal, Buckmaier 10mal).

Signalwirkung?

Nun hoffen die Verantwortlichen an der Lohrheidestraße, dass die Unterschriften von Glowacz und Buckmaier auch Signalwirkung für den einen oder anderen „Kandidaten“ haben werden.
Ziemlich gut schätzt Trainer Farat Toku die Chancen auf ein weiteres Engagement von „Neco“ Mohammad ein, weniger optimistisch ist er bezüglich eines Verbleibs von Jan-Steffen Meier (wir berichteten bereits) und „Chris“ Braun, dem ein konkretes Angebot des niederländischen Zweitligisten Fortuna Sittard vorliegt.
„Hängepartien“ gibt es auch noch bei Koray Kacinoglu und Stammkeeper Edin Sancaktar.
Erfreulich groß war bereits die Nachfrage für Bus-Tickets zum Westfalenpokalfinale, das am 28. Mai um 12.30 Uhr in Ahlen angepfiffen wird. Busfahrkarten gibt es Samstag beim Spiel und ansonsten täglich im 09-Gastro (Charivari) an der Berliner Straße ab 17 Uhr.
Zehn Busse, so die Auskunft von Trainer Farat Toku, waren am Donnerstag bereits ausgebucht.
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