SGW: Unglaubliche Pokalblamage

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Farat Tokus Anweisungen stießen auf taube Ohren. Foto: Peter Mohr
Regionalligist Wattenscheid 09 hat sich am Mittwoch in der 2. Runde des Westfalenpokals bis auf die Knochen blamiert und ist nach einem 1:4 (0:2) gegen den BSV Schüren ausgeschieden.

Trainer Farat Toku hatte den angeschlagenen bzw. erkrankten Leistungsträgern Manuel Glowacz und Nico Buckmaier gegen den Dortmunder Landesligisten eine Pause gegönnt. Zudem saßen Felix Clever, Berkant Canbulut, Jonas Erwig-Drüppel und Matthias Tietz nur auf der Bank. Zuviel Rotation, wie sich nach bitteren 90 Minuten in der Lohrheide heraus stellte.
Der zweite Anzug der SG Wattenscheid 09 kneift an allen Ecken und Kanten – das war die bittere Erkenntnis für das Gros der 250 Besucher. Früh hatte das Unheil seinen Lauf genommen, als Schürens Spielertrainer Dimitrios Kalpakidis in der 24. Minute einen von 09-Schlussmann Bruno Donnici verursachten Foulelfmeter verwandelt hatte. Cosgun erhöhte gar zum 2:0-Pausenstand für das Team aus dem Dortmunder Südosten.
Trotz der Einwechslungen in der zweiten Halbzeit kam die SGW nur selten gefährlich in den Strafraum. Stattdessen konnte Schüren durch Bouzerda und abernals Spielertrainer Kalpakidis auf 4:0 erhöhen, ehe Daniel Keita-Ruel in der Schlussphase der Ehrentreffer gelang.
Trauriges Fazit dieses gründlich in die Hose gegangenen Pokalspieltags: Der Kader der SGW ist nicht nur quantitativ dünn besetzt.



Donnici, Tanidis, Jakubowski, Langer, Hönicke (46. Tietz), Wagener (46. Erwig-Drüppel), Tumbul (61. Canbulut), Yilmaz, Kaplan, Anan, Keita-Ruel
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1 Kommentar
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Rainer Bresslein aus Wattenscheid | 06.10.2016 | 09:13  
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