SGW: Vorne entstehen Löcher

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Der Einsatz von Kapitän Nico Buckmaier ist noch fraglich. Unser Bild zeigt ihn in der letzten Partie gegen Rödinghausen im Zweikampf mit seinem heutigen Teamkollegen Angelo Langer. Foto: Peter Mohr
Vor dem Heimspiel gegen den SV Rödinghausen (Samstag um 14 Uhr Lohrheidestadion) macht sich SGW-Coach Farat Toku große Sorgen um seine Offensive.

Der 09-Trainer will im Vorfeld nichts davon wissen, dass die Partie gegen die Ostwestfalen etwas besonderes sei - mit Blick auf das Qualifikationsspiel zur Teilnahme am DFB-Pokal im nächsten Jahr.
Zum Erreichen dieses Spiels gegen den Oberligameister müsste die SGW am Saisonende bekanntlich bester westfälischer Regionalligist sein.
Momentan rangiert die SGW in der „westfälischen Sonderwertung“ der Regionalliga auf Platz eins - allerdings nur einen Zähler vor dem Gast aus dem Landkreis Herford. „Den Platz haben wir uns bis jetzt hart erarbeitet. Aber ich verschwende keinen Gedanken daran, wie es zum Saisonende aussieht“, so Toku. Der Trainer weist ausdrücklich darauf hin, dass man angesichts des kleinen Kaders keine „Wunderdinge“ erwarten darf.
Der Gast hat im Sommer personell noch einmal kräftig zugelegt und u.a. Koray Kacinoglu von der SGW nach Ostwestfalen gelockt. Im positionsgetreuen Tausch kam dafür Angelo Langer vom heutigen Gegner zur Lohrheide.

Viel Qualität in der Offensive
Vor allem in der Offensive, so Toku, sei der Gegner top besetzt. Abu Bakarr Kargbo, Marius Bülter (beide 4 Saisontore) und Joshua Holtby, der jüngere Bruder des HSV-Profis, bringen jede Menge Qualität mit.
Und dass die Uhren im fernen Rödinghausen anders ticken als an der Lohrheide, sieht man an der Tatsache, dass der SVR nach einem Platzverweis seines Stammkeepers Jan Schönwälder mit dem vereinslosen Tim Paterok (zuletzt Wormatia Worms) kurzerhand einen weiteren Schlussmann unter Vertrag nahm.
Der finanzielle Rahmen im Herforder Land ist mit dem an der Lohrheide nicht vergleichbar. Dementsprechend schwer wiegen schon die Ausfälle einiger Spieler.

Kurzfristig entscheiden
Vor allem um seine Offensive bangt Farat Toku. Neuzugang Jonas Erwig-Drüppel, der zuletzt in Essen wegen seines Mittelhandbruchs fehlte, bekam am Donnerstag eine Carbonschiene angepasst. Ob es zu einem Einsatz reicht oder das Risiko zu groß ist, will Farat Toku kurzfristig entscheiden.
Sorgen bereitet ihm auch noch Kapitän Nico Buckmaier, der sich schon fast zwei Wochen mit einem grippalen Infekt herum plagt und eigentlich eine Pause dringend nötig hätte.
Umso wichtiger, so Farat Toku, sei die Unterstützung durch die Fans. Der Verein hat sich für die Partie am Samstag ein „Bonbon“ ausgedacht und gewährt Kindern bis 14 Jahre, sowie allen Schülern und Studenten (gegen Vorlage eines Ausweises) freien Eintritt.
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