SGW: „Wir brauchen einen richtig guten Tag“

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Sven Preissing (MItte) wird aufgrund muskulärer Probleme nicht zur Verfügung stehen. FOTO: Peter Mohr
Nach sieben Spielen ohne Niederlage hat es die SG Wattenscheid 09 am Sonntag in Siegen wieder erwischt. Viel Zeit zum Wunden lecken bleibt nach dem 0:2 nicht, denn bereits am Freitag um 19.30 Uhr gastiert der aktuelle Tabellendritte Viktoria Köln in der Lohrheide.

Und die Aufgabe gegen die „Millionen-Truppe“ vom Rhein um ihren Kult-Trainer „Pele“ Wollitz wird nicht einen Deut einfacher als das Spiel im Siegener Leimbachstadion. „Wir spielen zwar in einer Liga, aber irgendwie auch nicht. Das ist so, als wenn in der Bundesliga Eintracht Braunschweig auf den FC Bayern München trifft. Da brauchst Du schon einen richtig guten Tag. Da müssen wir läuferisch, taktisch und auch im Kopf zu einhundert Prozent fit sein“, meint der 09-Coach vor dem Flutlichtkick.
Im personellen Bereich gibt es bei der SGW keine gravierenden Veränderungen. Stürmer Seyit Ersoy fällt weiterhin aus, und auch Sven Preißing klagt noch über muskuläre Probleme. Dagegen hat Kevin Brümmer (bandagiert) wieder mit dem Mannschaftstraining begonnen. Ob es Veränderungen in der Startformation geben wird und mit welchem System das Spiel „David gegen Goliath“ in Angriff genommen wird, will Trainer Pawlak kurzfristig entscheiden.
Vor allem die zentrale Mittelfeldposition scheint zur Disposition zu stehen: Fatlum Zaskoku oder die offensivere Variante mit „Sherry“ Sarisoy?
Wo anfangen, wo aufhören bei den Stärken der Kölner Viktoria? Spieler wie Marcus Steegmann, Timo Staffeldt, Mike Wunderlich und Silvio Pagano gehören jedenfalls zur absoluten Regionalliga-Extraklasse.
Namen hin oder - Fakt ist aber auch: Durch die Niederlage in Siegen rangiert die SGW wieder auf einem Abstiegsplatz. Bleibt zu hoffen, dass die Pawlak-Truppe den vom Trainer geforderten „richtig guten Tag“ erwischt.
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