TB Höntrop fährt zur Westdeutschen Meisterschaft

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  Bochum: TH Kirchschule Höntrop | Das fiebern des Höntroper Volleyball-Nachwuchses hat sich gelohnt, denn nach einer sehr souveränen Qualifikationsrunde in der heimischen Kirchschule fährt die männliche U12 nach 2012 erneut zu den Westdeutschen Meisterschaften.
Nach der durch die knappe 1:2-Niederlage im Finale der Bezirksmeisterschaft zunächst verpassten direkten Qualifikation, ging es am Sonntag in das Ausscheidungsturnier um einen von drei noch freien Plätze beim Endturnier am 22. Juni in Paderborn.

Gastgeber Höntrop ging zwar als einer der Favoriten in dieses Sechserturnier, aber die unbekannten Größen waren die Vertreter aus den Bezirken Nord (TC Gelsenkirchen) und Ost (DJK Delbrück). Nachdem Delbrück als Ost-Vertreter kurzfristig absagen musste, galt es die Leistung von den Bezirksmeisterschaften zu wiederholen, um erneut zu den besten zwölf Teams der U12 in Westdeutschland zu gehören.

Der Verlauf bestätigte dann die Favoritenrolle des Turnbund, denn nach glatten Siegen gegen den TV Olpe (15:7, 15:5) und VV Phönix Schwerte (15:9, 15:8), lag das Team bereits auf Endrundenkurs. Und auch der erste Satz gegen den Werner SC wurde mit 15:10 wieder deutlich entschieden. Allerdings schlichen sich in der Folge erstmals leichte Fehler ein und am Ende konnte der WSC mit dem 14:15 den Satzausgleich holen. Im entscheidenden dritten Satz sorgten die Höntroper Jungs dann aber wieder für klare Verhältnisse und mit dem 15:7 für den dritten Sieg und damit verbunden für die vorzeitige Qualifikation. Da der TC Gelsenkirchen den Erwartungen als Bezirksvizemeister Nord nicht gerecht werden konnte, wurde auch diese letzte Hürde deutlich (15:7, 15:8) überwunden.
Ungeschlagen und mit nur einem Satzverlust wurde damit die Qualifikation zur WDM erreicht. Daneben schaffte der Werner SC und der TV Olpe in einer knappen Entscheidung den Sprung unter die besten zwölf Teams Nordrhein-Westfalens.

Nachdem der Höntroper Volleyball-Nachwuchs der U12 im Vorjahr als eines der jüngsten Teams völlig überraschend den Sprung zu Endrunde schaffte, war in diesem Jahr die berechtigte Hoffnung auf einer Wiederholung vorhanden, die jetzt bestätigt wurde. Und nachdem im letzten Jahr die Teilnahme bereits als Erfolg anzusehen war und das Team wenigstens einmal gewinnen und nicht letzter werden wollte (und das auch geschafft hat), sind in diesem Jahr die Ansprüche natürlich schon etwas größer geworden. Die genaue Zielsetzung wird das Team aber erst im Training mit dem Trainerteam besprechen. Allerdings ist hier auch Vorsicht geboten, denn gegen die großen Leistungszentren aus Essen, Moers, Münster oder Paderborn, die meist in jedem Jahrgang eine schlagkräftige Truppe stellen können und über sehr viel Volleyballerfahrung verfügen, wird es für den TBH sicher schwer werden. Und letztlich hängt es auch ein wenig von der Auslosung der Gruppen ab, was tatsächlich möglich ist.

Trainerkommentar: „Ein toller Erfolg für unsere Jungs, die im zweiten Jahr die zweite Teilnahme an der Westdeutschen erreicht haben. Und dies ist aus unserer Sicht um so höher zu bewerten, da wir bei dieser Qualifikationsrunde mit sieben annähernd gleichwertigen Spielern aufgetreten sind, während alle anderen Teams lediglich die Mindestzahl von drei oder höchstens vier Spieler zur Verfügung hatten. D.h. wir mussten hier sogar in jedem Spiel einen Spieler außen vor lassen, da pro Spiel nur sechs Aktive eingesetzt werden dürfen. Aber das wird uns in der Zukunft helfen, wenn wir in den folgenden Altersklassen mit mehr Spielern auf dem Feld stehen müssen. “

Männliche U12: Phil Dörscheln (2002), Finn Dünzer (2002), Fynn Eusterfeldhaus (2002), Darrin Falkenroth (2002), Frederic Held (2002), Finn Schönstedt (2003), Paul Theile (2002)
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