Toku muss viele Brände löschen

„Neco“ Mohammad wird sehr wahrscheinlich bei der SGW bleiben. Foto: Peter Mohr
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SGW-Trainer Farat Toku ist derzeit um seine Aufgabe nicht zu beneiden. Da rückt das letzte Regionalliga-Auswärtsspiel am Samstag um 14 Uhr im Kölner Süden fast schon in den Hintergrund.

„Selbstverständlich will ich das Spiel gewinnen“, so der ehrgeizige Coach, für den der Tag zur Zeit am besten 48 Stunden hätte. Aber die Vorbereitung auf das Spiel bei der U21 des 1FC Köln tritt beinahe in den Hintergrund.
Training, Planung und unendlich viele und langwierige Gespräche gehören zum Tagespensum. „Im Moment gibt es viele Brände zu löschen“, erklärte der 36-jährige Trainer in Anspielung auf die noch unklare Zukunft vieler Spieler.
Dabei sitzt Toku ein wenig zwischen den Stühlen, übt sich in Diplomatie, versucht zwischen Vorstand und Spielern in der angespannten Situation zu vermitteln.

Offene Zahlungen
Ob das von Sportvorstand Dr. Hartmut Fahnenstich ausgesprochene Ultimatum an die Spieler, sich bis zum Monatsende erklären zu müssen, angesichts noch immer ausstehender Zahlungen an die Mannschaft geschickt war, darf bezweifelt werden. Die Vereinsführung steht nun ebenfalls unter Druck, da die gegebenen Zusagen bezüglich der „offenen Posten“ noch nicht erfüllt sind.
Ungeachtet davon gibt es aber auch positive Tendenzen. Trainer Farat Toku erklärte, dass er sehr zuversichtlich sei, was den Verbleib von „Neco“ Mohammad, Nico Buckmaier, Felix Clever und Manuel Glowacz betrifft.
Weniger erfreulich, dass am Samstag im Kölner Franz-Kremer-Stadion mit Mario Klinger und „Adi" Schneider gleich zwei Innenverteidiger auszufallen drohen.

Autor:

Peter Mohr aus Wattenscheid

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