Westfalenliga: Große Personalnot vor dem Lokalderby

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Paul Helfer traf am Donnerstag im Kreispokal in der Verlängerung per Freistoß. Foto: Peter Mohr
Es kann nur noch besser werden. Eine Portion Galgenhumor hat sich an der Dickebankstraße vor dem Derby am Sonntag um 15 Uhr gegen den TuS Hordel breit gemacht. Kein Wunder - angesichts der Personalnot und der damit einhergehenden sportlichen Krise.


„Ein Spiel gegen Hordel ist immer etwas ganz Besonderes. Egal, wer auf dem Platz steht, da müssen sich alle zerreißen und 110 Prozent geben“, so die klare Ansage des sportlichen Leiters Markus Nowak, der aufgrund der angespannten Personalsituation möglicherweise morgen selbst zum Kader gehören wird. Ganz sicher fehlen werden Stammkeeper Christian Möller (Faserriss), Benjamin Kann (Unterarmbruch), René Löhr (Bänderriss) und Foad Seneciel. Stark angeschlagen sind Michael Jost, Dennis Hupperts, Matthias Kaiser und Kamil Kokoschka. Dennis Löhr könnte überdies aus privaten Gründen ausfallen.
„Jammern hilft nicht. Wir müssen auf die Zähne beißen und da durch“, so Nowak weiter, der den TuS als klaren Favorit ansieht. Hordel siegte (drei Tage nach dem 1:6 gegen Aplerbeck) am Mittwoch im Kreispokal mit 5:0 gegen den Oberligisten TuS Heven.
Und die Schwarz-Weißen? Sie schrammten knapp an einer Blamage vorbei und gewannen am Donnerstag erst in der Verlängerung mit 4:2 beim A-Kreisligisten SG Linden-Dahlhausen - nach Treffern von Philipp Dominczak, Kevin Baumgart, Paul Helfer und Dennis Harm.
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