Die Kirchspielschule in Eppendorf

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Die Interessengemeinschaft Eppendorfer Geschichte ist auch weiterhin bemüht, die Eppendorfer Historie vielen Interessierten nahe zu bringen. Eine Besonderheit gilt den Eppendorfer Schulen, z.B. die Kirchspielschule.
1817 – ein wichtiges Jahr für Eppendorf und Weitmar.
Drei Tage, vom 31.Oktober 1817 – 2.November 1817, wurde die Einweihung der Kirchspielschule in Eppendorf gefeiert, deren Einzugsbereich Eppendorf, Weitmar, Munscheid, Varenholz und Hörsterholz umfasste.
Am Vormittag des 1. November wurde die Schuljugend in einer feierlichen Prozession vom Pfarrhof zur Kirche in Weitmar geführt. Am Nachmittag erfolgte dann die Einweihung der neuen Kirchspielschule in Eppendorf.
Bereits 1806 wurde mit dem Bau begonnen, aber erst 1817 konnte sie eingeweiht werden. Durch die „Franzosenzeit“ war wenig Geld in den Gemeindekassen, daher sammelte der Weitmarer Pfarrer und Schulinspektor Johann Carl Friedrich Petersen zusammen mit dem Eppendorfer Lehrer Köhling 800 Taler, die für den Bau reichen mussten.
Das Schulgebäude wurde in Fachwerk erbaut und bestand aus einem größeren und einem kleineren Klassenraum sowie einer Lehrerwohnung.
Bis zur Fertigstellung der 1887 gebauten Schule an der heutigen Ruhrstraße 30, die vielen EppendorferInnen als Lutherschule oder auch Bismarckschule bekannt ist, wurde in dem Gebäude unterrichtet. Danach nutzte man es noch vielfältig, u. a. auch als Posthalterei. Im Jahr 1967 wurde es abgerissen, das Gelände dient seitdem als Parkplatz.
Möchten Sie noch mehr über Kirchspielschule erfahren, dann kommen Sie doch zum Vortrag: „Von der Kirchspielschule in Eppendorf bis zur Schließung der Grundschule Ruhrstr. 30“ vom IEG Mitglied Renate Wapelhorst am 20.10.2017 um 16.00 Uhr in der Cafeteria des Elsa-Brändström- Hauses, Elsa-Brändström-Str. 131.
Wir würden uns sehr freuen über Ihren Besuch.
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