Bochum: DRK-Zentrum | In der Gemeinschaft etwas Sinnvolles tun, anderen Menschen helfen und Spaß haben – die Mitglieder des Jugendrotkreuzes Wattenscheid sind motiviert bei der Sache. Und können Leben retten, wenn es darauf ankommt.
Vergiftungen, Verbrennungen, Knochenbrüche – die Teilnehmer der Erste-Hilfe-Gruppe des Jugendrotkreuzes in Wattenscheid sind fit in diesen Themen. Einmal in der Woche treffen sie sich am Freitagnachmittag, um ihre Fähigkeiten in der Ersten Hilfe zu entwickeln und zu schulen.
Svenja Rupprecht beherrscht die stabile Seitenlage, kann Verbände fachgerecht anlegen und weiß, was bei Vergiftungen zu tun ist. Wenn es einen Notfall an ihrer Märkischen Schule gibt, ist Svenja zur Stelle, übernimmt die Erstversorgung und ruft – wenn nötig – den Rettungsdienst. In Fallbeispielen ist sie mit ihren Mitstreitern aus der EH-Gruppe die unterschiedlichsten Situationen, die im Haushalt, in der Schule oder in der Freizeit sowie im Straßenverkehr passieren können, durchgegangen. Dabei mimen immer einige Jugendliche, die zwischen 13 und 18 Jahren alt sind, die Opfer, die anderen üben am Fallbeispiel, was im Ernstfall zu tun ist.
Aus einer Wohnung kommt ein Schrei, die Wohnungstür steht offen. Schnell finden die jungen Retter im Wohnzimmer eine Person, die beim Hausputz von der Leiter gefallen ist und sich das Bein dabei gebrochen hat. Die Ersthelfer räumen die Leiter zu Seite, stellen das Bein ruhig, betreuen den Verletzen und rufen einen Krankenwagen. Alles geht geübt von der Hand, auch wenn Gruppenleiter Mark Büteröwe die eine oder andere Frage beantworten muss oder einige zusätzliche Erklärungen gibt.
Lars Rupprecht ist 15 Jahre alt und schon seit Beginn in der Erste-Hilfe-Gruppe des Jugendrotkreuzes aktiv. Michelle Sachs (16) und Samantha Pieper (14) sind gute Freunde und trainieren bereits seit längerer Zeit beim Jugendrotkreuz. Alle interessieren sich grundsätzlich für das Thema Gesundheit und möchten sich vielleicht später sogar einmal beruflich in diese Richtung fortentwickeln. Die Mitarbeit beim Roten Kreuz ist da nun eine gute Vorbereitung. Svenja Rupprecht hat im Rahmen ihrer Tätigkeit beim Schulsanitätsdienst nun schon mehrfach Mitschülern und Lehrern real geholfen. „Glücklicherweise gab es bisher nur kleinere Unfälle. Ich habe schon einmal Mitschüler mit Schürfwunden, Nasenbluten, Übelkeit und Sportverletzungen versorgt. Das Übliche eben“, so Svenja.
Vor knapp 3 Jahren wurde die Erste-Hilfe-Gruppe des Jugendrotkreuzes in Wattenscheid gegründet. Seitdem trainieren die etwa 12 Jugendlichen zu den unterschiedlichsten Themen. „Ziel ist es, dass sie ein Feingefühl für das Geschehen an der Unfallstelle entwickeln“, erklärt JRK-Leiter Carsten Unterbäumer. Aber beim Jugendrotkreuz geht es nicht nur um Erste Hilfe. Auch der Spaß soll nicht zu kurz kommen, dafür sorgen Ausflüge, Spiele und Unternehmungen, die das Gruppengefühl stärken.
An den Gruppennachmittagen der Erste Hilfe - Gruppe können alle interessierten Jugendlichen von 13-18 Jahren kostenlos teilnehmen. Die Treffen finden jeweils freitags von 17:30 – 19:00 Uhr im DRK-Zentrum an der Sommerdellenstraße 26 statt.
Interessierte Jugendliche melden sich bitte beim Roten Kreuz in Wattenscheid unter 0 23 27 – 8 70 17 oder carsten(at)jrk-wattenscheid.de bei JRK-Leiter Carsten Unterbäumer oder informieren sich unter www.jrk-wattenscheid.de über die anstehenden Aktivitäten der jugendlichen Rotkreuzler.
In Deutschland passieren im Jahr 2,4 Millionen Arbeits-Unfälle. Situationen, in denen ein Kollege am Schreibtisch oder an der Maschine zusammenbricht, weil er einen Herzinfarkt, Schlaganfall oder Kreislaufzusammenbruch erlitten hat, sind in dieser Statistik noch nicht eingerechnet.
„Die Wahrscheinlichkeit, dass man in seinem Betrieb einmal eine Situation erlebt, in der man helfen muss, ist also relativ hoch”, betont...
Bochum: Bermudadreieck | Es gibt so Abende. Da schwelgt man in Erinnerungen an die gute, alte, wilde Zeit, als man sich noch einer jugendlichen Subkultur zugehörig fühlte. Als man am Wochenende wild tanzte und über die Stränge schlug.
So war das am Samstagabend bei BochumTotal 2011 auch wieder einmal. Dass die Nostalgie nicht in tränenfeuchte Sentimentalität ausartete, man traf immerhin viele alte Wattenscheider Weggefährten aus Jugendtagen in der...
Bochum: DRK-Kleiderkammer | Einmal in der Woche ist richtig Leben in der Bude. Dann öffnet die Kleiderkammer des Deutschen Roten Kreuzes ihre Pforten. Und der Andrang ist stetig gleichbleibend – es kommen regelmäßig 12-14 Familien zur Kleiderausgabe, das sind dann knapp 50 Personen vom kleinen Kind bis zum rüstigen älteren Herren. Die vorhandene Armut zeigt sich auch hier.
Dies ist keine Umgebung, in der Limousinen mit dem Stern auf dem Kühler vor...
Bochum: August-Bebel-Platz | Kostenloser Kaffee für Pendler und Passanten – das wird es am kommenden Mittwoch (8. Mai) in vielen Orten in NRW geben und auch das heimische Rote Kreuz beteiligt sich an dieser Aktion. Damit möchte die größte Freiwilligenorganisation der Welt, die Menschen in Not hilft, auf ihr 150-jähriges Jubiläum aufmerksam machen.
Unter dem Motto „Kein kalter Kaffee – 150 Jahre Rotes Kreuz“ heißt es am Weltrotkreuztag auch in...
Bochum: Liselotte Rauner Schule | In der Wattenscheider Innenstadt und der Liselotte-Rauner-Schule an der Voedestraße war die vorherrschende Farbe am Samstag Orange. Den ganzen Tag über waren Gruppen des Jugendrotkreuzes im Einsatz und zahlreiche Rotkreuzfahrzeuge in der Innenstadt der Hellwegstadt zu sehen.
Glücklicherweise waren keine Ernstfälle zu versorgen. Anlass des "Großkampftages" war der Jugendrotkreuz-Landeswettbewerb 2013, an dem in diesem Jahr...
Bochum: Alter Markt | Was tun? Diese eigentlich einfache Frage brachte doch so manchen Passanten am Samstag auf dem Alten Markt in Wattenscheid ins Grübeln.
Das Rote Kreuz hatte sich auf dem Alten Markt platziert und eigens zwei Mädchen des Jugendrotkreuzes professionell schminken lassen, um einen Test der Passanten mit Blick auf die Erste Hilfe durchzuführen. Im Rahmen des landesweiten DRK-Aktionstages „Erste Hilfe“ waren auch die hiesigen...