Nicht jammern, sondern anpacken

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Die Sportplatzanlage von RW Leithe hat sich zu einer Art Dauer-Baustelle entwickelt. Trotz der Widrigkeiten läuft der Sportbetrieb an der Lohrheidestraße weiter auf vollen Touren. RWL-Geschäftsführer Jürgen Abstins zeigt nicht ohne Stolz auf das instandgesetzte Vereinsheim. Foto: Peter Mohr
Die Fußballer von RW Leithe mussten in jüngerer Vergangenheit einige Rückschläge mit ihrer Platzanlage einstecken. Nun sehnen sie die Rückkehr auf ihre „eigene Asche“ herbei.

Auf dem Sportplatz an der Lohrheidestraße ist in den letzten Jahren längst nicht alles nach Wunsch verlaufen. Weder das städtische Sport- und Bäderamt noch die Fußballer von RW Leithe waren glücklich über die immer wieder erforderlichen Platzsperrungen im Zuge der Renovierung des „roten Rasens“.
Vor den Osterferien hat der Leither Platz eine neue Aschenoberfläche erhalten. Bespielt werden konnte der Platz aber noch nicht. Das Betreten war nur mit Turnschuhen erlaubt - nicht aber mit Stollenschuhen. Mittlerweile zum dritten Mal wurde der Platz mit neuer Asche versehen und musste anschließend „ruhen“.
Nun hoffen die Rot-Weißen, dass sie in Kürze ihren Spielbetrieb wieder auf ihrer eigenen Anlage durchführen können. Denn der Umzug auf den nur wenige Meter entfernt - quer zur Lohrheidestraße - liegenden Hartplatz hat dem Verein auch finanziell zugesetzt.

Einnahmeverluste
„Wir hatten dadurch enorme Einnahmeverluste am Vereinsheim. Das lag wohl daran, dass man vom Vereinsheim nur freie Sicht auf den Leither Platz hat“, erläutert Marcel Paul, der erste Vorsitzende von RW Leithe. Seit rund einem Jahr müssen sich die Rot-Weißen mit dieser Behelfslösung arrangieren.
Im Verein selbst hat man keineswegs die Hände in den Schoß gelegt - im Gegenteil: mit viel Eigeninitiative wurde das Clubheim saniert. Nach zahlreichen Spenden und dem Benefizspiel gegen die SG Wattenscheid 09 im Sommer 2013 konnte Mitte Februar mit der Sanierung des Dachs vom Vereinsheim begonnen werden.

Sanitäre Anlagen müssen überholt werden
Zunächst sollten die Arbeiten bereits im Sommer/Herbst 2014 beginnen, doch der Pfingststurm „Ela“ machte einen Strich durch die Rechnung. Mit dem Ende der Dacharbeiten sind die Renovierungsmaßnahmen rund um das Vereinsheim noch lange nicht abgeschlossen. Eine weitere große Baustelle tut sich bei der Sanierung der sanitären Anlagen auf, wofür der Verein weiterhin auf Spenden angewiesen ist.
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