Weltrotkreuztag 2016: „Zeichen setzen!“ bei der Suche nach ehrenamtlicher Verstärkung!

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Sanitätsdienst beim Brustkrebslauf in Bochum
 
Kampagne 2016: "Zeichen setzen"
Bochum: Deutsches Rotes Kreuz |

Jeder hat es schon einmal gesehen. Es ist auf Blutspendeplakaten aufgedruckt. Als Stempel prangt es auf Erste-Hilfe-Bescheinigungen. Mit "Essen auf Rädern" oder dem Behindertenfahrdienst fährt es durch die Straßen im ganzen Stadtgebiet. Es ist das Rote Kreuz. Am kommenden Sonntag wird rund um den Erdball diese Arbeit gewürdigt: mit dem Weltrotkreuztag.



Der "Weltrotkreuztag" am 8. Mai geht zurück auf den Geburtstag eines Mannes, der durch seinen selbstlosen Einsatz für den Nächsten, durch seine Humanität mehr bewegte als viele Staatsmänner: Henry Dunant, Kaufmann aus Genf und Gründer des Roten Kreuzes. Nach einer der schrecklichsten Schlachten der Kriegsgeschichte - 1859 bei Solferino – veröffentlichte Dunant seine "Erinnerung an Solferino" und forderte darin ein Internationales Abkommen zum Schutz der Kriegesopfer. Ferner schlug er vor, in den Ländern der Welt nationale Hilfsgesellschaften zu gründen. Daraus entstand schließlich das Rote Kreuz.

Breitgefächertes Engagement in WAT


Auch in der Hellwegstadt ist das Rote Kreuz durch seinen Kreisverband vertreten und dies bereits seit weit über 100 Jahren. Und hier weiß man: Das Rote Kreuz ist mehr als ein Zeichen, das Rote Kreuz ist harte Arbeit und Idealismus. Wer Menschen dazu bewegen will, sich hier zu engagieren, muss bewegen. Genau dies will das DRK mit seiner neuen Kampagne „ZEICHEN SETZEN!“ tun. Mit dieser Kampagne möchte der Verband im Jahr 2016 nicht nur unterschiedliche Arten des Engagements bewerben, sondern auch einzelne Aspekte des breiten Leistungsspektrums thematisieren. „Wir sind die größte und bekannteste Hilfsorganisation und anerkannter Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland. Aber wir können nur dann Menschen in Not helfen, wenn sich viele bei uns engagieren - ob als Spender, Fördermitglied oder ehrenamtlicher Aktiver“, sagt Wattenscheids DRK-Präsident Thorsten Junker. „Wir müssen auf unsere vielfältigen Aufgaben und Angebote noch gezielter eingehen und diese bekannter machen.“

Ohne Ehrenamt können wichtige Aufgaben nicht erfüllt werden!


Die zahlreichen Sanitätsdienste im Wattenscheider Lohrheidestadion, bei Aktionstagen oder Festen in der Hellwegstadt sind nur ein Beispiel für die vielen Aufgaben des Roten Kreuzes vor Ort. Dort sind die ehrenamtlichen Helfer bei den verschiedensten Veranstaltungen im Einsatz. Schnitte, Brüche, Insektenstiche, Kreislaufprobleme, oft tauchen viele Probleme gleichzeitig auf. Alle müssen sie gelöst werden und die Hilfe muss sofort kommen. "Ein Wattenscheider Karnevalsumzug oder das jährliche Gänsereiten in Höntrop und
Sevinghausen ist jedes Mal ein großer Kraftakt für uns", sagt Dennis Schürmann,
Kreisrotkreuzleiter des Verbandes, der in den letzten Monaten leider einige personelle Abgänge zu verzeichnen hatte. Standen hier früher über 160 Ehrenamtliche in allen Bereichen bereit, sind es heute nur noch knapp 120 Menschen, die sich freiwillig engagieren.

Wichtige Aufgaben aber fallen nahezu täglich an, denn auch wenn gerade kein Notfall zu bewältigen ist, sind die Rotkreuzler im Einsatz. Dann fahren sie ältere Menschen mit dem Behindertentransporter zum Verwandtenbesuch, veranstalten Spielnachmittage oder Skatturniere für Senioren, engagieren sich in Flüchtlingsunterkünften oder bei Sprachkursen für Migranten, schulen in der Ersten Hilfe, bilden den Nachwuchs im Jugendrotkreuz aus oder engagieren sich in zahlreichen Selbsthilfegruppen. Besonders wichtig sind auch die Blutspendeaktionen. Etwa 30 Mal im Jahr sorgen hier die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Blutspende-Teams dafür, dass der Blutfluss der Krankenhäuser nicht versiegt.

"Zeichen setzen!" im Jahr 2016


„In unserer Tätigkeit für das Rote Kreuz erleben wir Hochs und Tiefs. Aber wir haben etwas, um das uns gerade in den heutigen, turbulenten Zeiten viele beneiden: Die Idee des Roten Kreuzes, die uns Orientierung und Halt gibt. Leider wird das Rote Kreuz heute von vielen Menschen nur als ein weiterer, selbstverständlicher Bestandteil der Infrastruktur in unserem Land gesehen“, glauben auch die stv. Kreisrotkreuzleiter Mark Büteröwe und Carsten Unterbäumer. „Genau hier wollen wir nun im Jahr 2016 Zeichen setzen.“

Im laufenden Jahr wird deshalb eine zentrale Botschaft des Roten Kreuzes in Wattenscheid die sein, „dass bei uns jeder seinen Platz im Ehrenamt finden und in Bereichen aktiv werden kann, die der eigenen Interessenslage entsprechen. Das DRK hat Aufgabengebiete, die Jung aber auch Alt gefallen.“ Beim örtlichen Roten Kreuz ist das Ehrenamt weiterhin Stützpfeiler des Verbandes. Und dieser braucht dringend Unterstützung, hier kann nun jeder ein „Zeichen setzten“ und durch eine freiwillige Mitarbeit helfen, gestalten und sich selbst weiterentwickeln.

Bei Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit steht in der DRK-Kreisgeschäftsstelle an der Voedestraße 53 Herr Markus Eisenhuth gerne für Fragen bzw. weitere Informationen unter 0 23 27 – 8 70 17 zur Verfügung.
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