Kasparov verlässt Russland

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(Foto: chessbase.de)
Schon während seiner aktiven Zeit als Schachprofi war Kasparov in der russischen Politik aktiv und setzte sich 1996 mit seiner Partei "Choice of Russia" für die Wiederwahl Jelzins ein. Bald nach der Machtübernahme durch Vladimir Putin schloss sich der frühere Schachweltmeister der russischen Oppositionsbewegung an und war eines ihrer bekanntesten Aushängeschilder. Nach seinem Rücktritt vom Profischach 2005 widmete Kasparov sich mit zahlreichen Veranstaltungen der russischen Politik und setzte sich für Demokratie und Menschenrechte ein. Im April 2007 wurde er bei einer Demonstration in Moskau erstmals verhaftet. Eine Woche vor der russischen Parlamentswahl wurde er im November 2007 erneut verhaftet und fünf Tage lang festgehalten. Zuletzt nahm man ihn im August 2012 zusammen mit 60 anderen Demonstranten bei einer Demonstration für die Pussy Riot-Aktivistinnen fest. Am 24 August wurde er vom Vorwurf des Verstoßes gegen das Demonstrationsrecht frei gesprochen.

Quelle: chessbase.de
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