Wesel: Der Weseler | Vor zehn Minuten erreichte uns diese E-Mail:
Sehr geehrte Damen und Herren ,
es ist einfach nicht zu verstehen , mit welch großer Regelmäßigkeit Rechtschreibfehler in Ihren Anzeigen gemacht werden . Wie in der heutigen Ausgabe " Für Anja B. " Davor in der Hochzeitsanzeige "seit" statt richtig seid.
Es ist müßig die Frage zu erörtern , wer den Fehler begangen hat. Der Auftraggeber oder die Redaktion. Letztendlich ist sie für die Qualität und den korrekten Gebrauch unserer Muttersprache verantwortlich .
P.S. Ebenso sollten Sie auf so nichtssagende Begriffe wie Kids verzichten. Die Verwendung bestätigt lediglich den begrenzten Wortschatz vieler Redakteure.
Es paßt zu dem Text auf dem Plakat der Stadt Wesel und des Bühnenhauses ..... ins Theater gehn .
Mit freundlichen Grüßen
Herr X (Name der Redaktion bekannt)
Meine Antwort:
Sehr geehrter Herr X,
vielen Dank für Ihr Schreiben, das wir uns sehr zu Herzen nehmen.
Besten Gewissens kann ich Ihnen allerdings versichern, dass die Redaktion rein gar nichts mit dem Inhalt (also auch nicht mit dem Schriftsatz) der Anzeigen zu tun hat.
Wir sind mit der inhaltlichen Produktion und Ausgestaltung des redaktionellen Teils des Weselers (und zudem der Betreuung des Internetportals Lokalkompass) voll ausgelastet.
Aha -Mister X hat im Leben wohl nie einen Fehler gemacht?
Denn wer arbeitet macht "Fehler" ...und wer keine macht........hat wohl nie gearbeitet.
Macht nichts !! Liebe Moderatoren/innen macht weiter so.
Ihr seid Spitze.
Gruß aus Wesel
Kann Klaus-Jürgen nur zustimmen.
Ich weiß auch nicht, woher Herr X weiss, dass viele Redakteure über einen begrenzten Wortschatz verfügen? Das ist mir ja ganz neu. Naja, man lernt halt immer was dazu ( superironischgrinslach)
es ist einfach nicht zu verstehen , mit welch großer Regelmäßigkeit Rechtschreibfehler in Ihren Anzeigen gemacht werden .
Wie in der heutigen Ausgabe " Für Anja B. " Davor in der Hochzeitsanzeige "seit" statt richtig seid.
Es ist müßig die Frage zu erörtern , wer den Fehler begangen hat. Der Auftraggeber oder die Redaktion. Letztendlich ist sie für die Qualität und den korrekten Gebrauch unserer Muttersprache verantwortlich .
P.S. Ebenso sollten Sie auf so nichtssagende Begriffe wie Kids verzichten. Die Verwendung bestätigt lediglich den begrenzten Wortschatz vieler Redakteure.
Es paßt zu dem Text auf dem Plakat der Stadt Wesel und des Bühnenhauses ..... ins Theater gehn
Wenn der Text genauso geschrieben wurde, finde ich acht oder neun Fehler. (Rechtschreibreform)
Nicht aufregen, sag auch ich und habe das, was Klaus Weil unter meine Sommerimpressionen gesetzt hat, einem Anwalt übergeben, weil es nur beleidigend ist und ansonsten sag ich mir : Wer Fehler findet, soll sie behalten.
Zudem haben wir eine reformierte Rechtschreibreform, bei der írgendwie gar keiner mehr weiß, wie wirklich richtig und gut geschrieben wird.
Bleib entspannt, es ist zu heiß - oder schwül um sich aufzuregen
Allerdings muss ich zugeben, dass der redaktionelle Teil des Weselers in der aktuellen Ausgabe vor Tippfehlern strotzt.
Das tut mir außerordentlich leid und es ist nicht entschuldbar.
Wir versuchen, das demnächst besser zu machen!
Das ist in der NRZ auch nicht besser, Dirk.
Ich ärgere mich schon über so etwas. Allerdings mache ich selber Fehler, und finde den LK auch deshalb so gut, weil hier kaum jemand meckert.
Also über die Fehler.
Ich schreibe mit Rechtschreibhilfe, das funktioniert sogar in diesem Kommentar. Für Firefox zb. gibt es das hier:
https://addons.mozilla.org/de/firefox/language-tools/
Ist aber auch nicht völlig sicher.
Und die Fehler habe ich nur gezählt, weil der soo schlau rüberkam.
Ich gebe zu, ich mache auch gerne mal auf grobe oder „lustige“ Schreibfehler aufmerksam – in der Regel mit einem Augenzwinkern. Seit dem „staatlich verordneten Durcheinander“, das durch die vielen Stufen der Rechtschreibreform verursacht wurde, kann man ja eigentlich niemandem mehr ernsthaft einen Vorwurf machen, wenn er sich eines „Freistils“ bedient, seine „eigenen Regeln“ zurechtzimmert oder einfach „auf gut Glück“ oder nach dem Zufallsprinzip schreibt. Auch in den Schulen ist der Stellenwert von Rechtschreibung deutlich gesunken. Es gibt heutzutage so gut wie keine Ausgabe einer Tageszeitung mehr ohne fehlerhafte Schreibweisen (wobei ich offensichtliche Flüchtigkeitsfehler nicht mitmeine). Selbst amtliche Schreiben und Beschilderungen (von Schulen oder Behörden) weisen nicht selten grobe Schreibfehler auf.
Im vorliegenden Falle sieht es für mich so aus, als rege sich dieser „Herr X“ übertrieben über Kleinigkeiten auf, wie sie heute alltäglich sind. Und das zudem noch in einem wenig relevanten Bereich; und – das macht die Sache erst so richtig peinlich – mittels eines Textes, der selbst Fehler enthält. In der Regel erfordert es sogar der Respekt vor Anzeigenkunden, deren Schreibungen/Schreibungswünsche unverändert zu übernehmen. Sollte ein Kunde ausdrücklich Beratung beziehungsweise ggf. eine Korrektur in orthographischer Hinsicht gewünscht, vereinbart oder mitvergütet haben, dann sähe der Fall anders aus. Ich würde diesen „Herrn X“ gerne einladen, einmal dort nach Schreibfehlern zu suchen, wo diese wirklich nicht erscheinen dürften, nämlich in Schulen (besonders auf deren Internetseiten!), Ämtern, Behörden und Veröffentlichungen der „professionell schreibenden Zunft“. Damit allein hätte er schon genug zu tun.
Zu „Wenn der Text genauso geschrieben wurde, finde ich acht oder neun Fehler. (Rechtschreibreform)“ (Alfred Maier):
Von der Rechtschreibreform ist aber nur das Wort „paßt“ betroffen (was so aber nur im schulischen Zusammenhang als Fehler gälte). Den häufigsten Fehler des Herrn X bilden die vielen fälschlicherweise eingefügten Leerzeichen, allein in fünf Fällen vor Komma oder Punkt, in zwei Fällen vor bzw. nach Gänsefüßchen. Und hinter „müßig“ fehlt eindeutig ein Komma.
Zu „Bei Dirk nur einen. :-)“ (Alfred Maier)
Nanu, ich finde bei Dirk keinen. Welcher eine sollte das denn sein?
P.S.: Wer sich für deutsche Rechtschreibung interessiert, der möge mal (aus Spaß) dieses oder dieses Quiz zu lösen versuchen.
Bisher hat noch niemand die Lösung gefunden, obwohl sie klar und eindeutig ist.
Wie wär's mit Ihnen, Herr X?
Versuchen Sie's doch mal!
Bei Dirk war irgendwo ein "s" "ss" nicht richtig. Ich weiß nicht, ob er es geändert hat, aber jetzt finde ich keinen Fehler mehr. :-)
Vielleicht war es ja auch mein Fehler.
Das "Plenken" des Herrn X habe ich als Fehler mitgezählt. :-)
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