Besuch in Onkel Horstis Weseler Theaterküche - mit Fotos von Jennifer und Axel

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Jennifer mit Chefkoch. (Foto: privat)

Sarina, Michael, Jennifer und Axel reagieren als Erste: "Mein Vater", "Wir sind auch da", "Dabei!" und "ich werd's mal probieren" schreiben sie bei Facebook, wo ich frage, wer mir ein paar nette Fotos von Horst Lichters Auftritt in Wesel besorgt. Und siehe da: keine vier Stunden später bekomme ich die ersten Schnappschüsse! Geil, was via Sozialnetzwerk heute so alles geht.

Und der Horsti? Ja, der erzählt und kocht in den vier Stunden, in denen ich auf die Fotos warte. Von seiner Kindheit und Jugend, von der Kochlehre, seiner Arbeit beim Pütt, der Doppelbelastung mit zwei Jobs ("Warum nicht?! Schlafen kann man in den restlichen acht Stunden!") und seinen beiden Schlaganfällen. Eher Totalzusammenbrüche.

Irgendwann sei er dann "wach geworden" und habe sich entschieden, nur noch das zu machen, was er auch wirklich wollte. Und so kam's, dass der Horsti seinen ersten "Laden" eröffnete: in einer alten Scheune im Outback von Rommerskirchen-Butzheim.
Da gibt's die ersten Schenkelklatscher im Publikum, als Lichter erzählt, wie er den 300-Quadratmeter-Lehmboden mit (geliehener) Schubkarre und (selbstgekaufter) Schippe fertigbetonieren wollte. "Irgendwann wurde mir klar, dass ich das nicht am Dienstag schaffen würde!", lässt der Randkölner mit Verwandtschaft in Dinslaken wissen.

Geschafft hat er's aber doch: Mit Blauäugigkeit, einem Händchen für kostengünstige Möblierung, Kumpelhilfe und Beharrlichkeit mauserte sich die ehemalige Schrauberwerkstatt zum In-Lokal. Nicht nur dank der hollywoodreifen Belüftungsanlage, mit der er die behördlichen Genehmiger beeindruckte. Vielmehr durch sein beliebtes Menü aus Salätchen mit Riesenkrabbe, Rinderfilet und der berühmten Nachtischkreation aus karamelisierten Früchten und ein bisschen Likör!

Natürlich dürfen in der zweiten Hälfte acht Glückspilze aus dem Publikum auf der Bühne mitessen. Nur Norbert hat ein Pech - er muss kochen! Weil der Onkel Horst in aller Ruhe Witze machen will.

Nach zweieinhalb Stunden weiß man genau, warum der Mann nicht zum besten, aber zum beliebtesten Fernsehkoch gewählt wurde. Nämlich vor allem, weil er jede Menge "Spasss" an seinem Beruf und gerne mit Menschen zu tun hat.
Und weil er 53 Lenze zählt und sein Papa schon mit 56 verstarb, hat der Onkel Horst dieses Lebensmotto entwickelt: die Zeit nutzen mit Dingen, die Freude machen - "und nicht mit schlechter Laune und Arschlöchern"!

Wenn das mal so einfach wäre ....

Fotos zum Beitrag mit freundlicher Genehmigung von Jennifer Göring, Axel Eimers und Heike Lohmeyer.
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Wolfgang Schroeder aus Iserlohn-Letmathe | 21.02.2015 | 11:47  
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Günther Gramer aus Duisburg | 21.02.2015 | 11:53  
Dirk Bohlen aus Wesel | 21.02.2015 | 11:59  
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Annegret Freiberger aus Menden (Sauerland) | 21.02.2015 | 12:02  
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