Flurwoche in Essen

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Stunk im Treppenhaus gibt es in der Komödie „Flurwoche“. Foto: Bettina Engel-Albustin
Essen: Grugahalle |

Fünf Nationen, ein Hausflur: Seit 2008 reißt die Mondpalast-Erfolgskomödie „Flurwoche“ das Revier regelmäßig vom Hocker. Der Riesenspaß um die Hausmeister-Familie Buschmann leuchtet herrlich unkorrekt in jeden ungefegten Winkel eines typischen Treppenhauses irgendwo in Wanne-Eickel.

Mieter-Jux in der Grugahalle

Für einen Abend zieht die „Flurwoche“ in die Essener Grugahalle um. Am Samstag, 6. April, um 20 Uhr hebt sich hier der Vorhang für den größten Mieter-Jux des Ruhrgebiets. Karten gibt’s ab 19,50 Euro. Der Vorverkauf hat begonnen.

Flurwoche-Autor Sigi Domke

Die „Flurwoche“, geschrieben von Mondpalast-Hausautor Sigi Domke und inszeniert von Mondpalast-Intendant Thomas Rech, spielt durchgängig in einem Treppenhaus. In einer schäbigen Mietskaserne irgendwo in Wanne-Eickel herrscht Multikulti pur, von „Schwamm drüber“ keine Spur. Man übersieht sich, giftet sich an und pflegt so lustvoll seine Vorurteile, dass es eine Freude ist. So entstanden Paraderollen für das Mondpalast-Ensemble, allen voran die nervtötende Hausmeisterin (Silke Volkner), die einsame Türkin mit Kopftuch und Alkoholproblem (Susi Fernkorn), der sentimentale Schwule (Dirk Emmerich), der knorzige Computerfreak (Axel Schönnenberg), der über alle Maßen unangepasste Bucklige (Martin Zaik) und natürlich Hildegard (Ute Schütgens), die russlanddeutsche Domina, gefangen in Abneigung gegen den polnischen Nachbarn mit dem unaussprechlichen Nachnamen (Thorsten Brunow). Regisseur Thomas Rech lässt die Ruhrgebietswelten aufeinanderkrachen – krass, komisch und rasant. Am Flurputz entzündet sich ein Streit, der sich zuspitzt wie im Bilderbuch.

Karten ab 19,50 Euro sind erhältlich im Ticket-Shop der Grugahalle, unter ( 0201/
2 44 290 und an allen bekannten VVK-Stellen.

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