Musikalischer Sonnenaufgang über Wesel. Das Minguet Quartett gastiert in der St. Johannes-Kirche Bislich

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Ihre Agenda reicht von Hiroshima bis Panama und ihr Repertoire spannt einen ehrgeizigen Bogen von den Anfängen der Wiener Klassik bis zu Stockhausens Helikopter-Projekt. Einladungen kommen – zwischen dem Festival d’Automne in Paris und dem Tongyeoung Festival in Korea, der Düsseldorfer Tonhalle und der Elbphilharmonie – von den wichtigsten Musikfesten und bedeutendsten Bühnen der Welt. Fast überflüssig, die Menge an Aufnahmen und die Fülle der Plattenauszeichnungen seit Gründung des Ensembles zu erwähnen.
Am Sonntag, den 4. September, 17.00 Uhr ist das „Minguet Quartett“ zu Gast in der St. Johannes Kirche (Pastor Kühnen Platz) in Wesel-Bislich.
Am Eröffnungswochenende der „Muziek Biennale Niederrhein“ werden sich Ulrich Isfort, Annette Reisinger (Violinen), Aroa Sorin (Viola) und Matthias Diener (Cello) einem Programm widmen, das gleich in mehrfacher Hinsicht mit dem Thema „Morgen“, Motto der diesjährigen Biennale korrespondiert: Haydns Streichquartett B-Dur, op. 76, 4 mit dem Beinamen „Sonnenaufgang“ wird ebenso zu hören sein wie Musik, die mit wegweisender Energie neue Epochen eingeläutet hat und damit immer wieder einen sprichwörtlichen stilistischen Morgen ausrief: Dazu zählt ganz sicher die „Große Fuge“, op. 133 von Ludwig van Beethoven, die in kongenialer Manier den klassischen Kontrapunkt mit romantischer Poesie verknüpft, oder auch Anton Weberns „Bagatellen“, op. 9, einem Pionierwerk der „Zweiten Wiener Schule“ aus dem Jahr 1913.
Karten zum Preis von 13 Euro (Kinder bis 12 Jahre 6 Euro) gibt es außer an der Abendkasse noch bei der Stadtinformation Wesel, der Buchhandlung Korn oder dem Café Crème in Hamminkeln-Dingden, Buch und Präsent Voerde-Friedrichsfeld. Außerdem ist eine Ticketreservierung unter info@pro-musica-bislich.de oder unter 02859-599 möglich.
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