Pfarrerin Eva Holthuis mit großem Bahnhof verabschiedet

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Nach dem Gottesdienst versammelten sich hier zum Bild: Pfarrer Albrecht Holthuis, Pfarrer Dr. Christoph Kock, Superintendent Thomas Brödenfeld, Pfarrerin Eva Holthuis und Bürgermeisterin Ulrike Westkamp (v.l.n.r.)
Der Abschiedsgottesdienst von Eva Holthuis fand fast 25 Jahre nach Ihrer Einführung im Jahre 1993 an derselben Stelle - in der Kirche am Lauerhaas in Wesel-Obrighoven - statt. Viele, die sie im Rahmen Ihrer langen Tätigkeit als Gemeindepfarrerin und Notfallseelsorgerin begleitet hatte, folgten der Einladung zu dem Festgottesdienst am Sonntag, 11.3., der von zahlreichen Mitwirkenden liebevoll gestaltet wurde. Mit der durch den Superintendenten Thomas Brödenfeld ausgesprochenen Entpflichtung, ist damit nun auch offiziell die Tätigkeit von Eva Holthuis beendet. Sie hat inzwischen eine Stelle als Militärpfarrerin angetreten und wird auch weiterhin in Wesel mit ihrer Familie wohnhaft bleiben.

Kirchenchor und Kinderchor sowie eine stimmgewaltige vollbesetzte Kirche setzten einen würdevollen Rahmen für diesen Abschied. Eva Holthuis hatte sich für ihre Predigt den vorgeschlagenen Wochenpsalm ausgesucht und vor allem die im Psalm enthaltenen Symbole von "Sonne" und "Schild" für das Wirken Gottes interpretiert und entfaltet auf die ihr eigene den Predigthörerinnen und -hörern zugewandte Art. Thomas Brödenfeld würdigte als Superintendent ihre Verdienste auf verschiedenen Feldern der Gemeindearbeit und verwies darauf, dass die Pfarrerin - obwohl in der Regel nicht auf einer 100-prozent-Stelle tätig - doch immer "voll und ganz" dabei war.Den Reigen der vielen Dankesworte schlossen sich viele Weitere an - der Pastoralreferent Raphael Günther von der katholischen Kirchengemeine St. Nikolaus ebenso wie die Bürgermeisterin der stadt Wesel Ulrike Westkamp, der Vorsitzende des Presbyteriums der Ev. Kirchengemeinde Pfarrer Dr. Christoph Kock wie der für die Notfallseelsorge sprechende Pfarrer Bernhard Ludwig aus Moers.

Im Laufe des anschließenden Empfangs gab es noch so manches "Ständchen" und manches Dankeswort. Am Ende zeigte sich Eva Holthuis gerührt und dankbar für die ihr entgegengebrachte Wertschätzung und versprach, Wesel und der Gemeinde treu zu bleiben.
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