Scherenschnitt-Ausstellung von Sabine Beug in Wesel

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(Foto: privat)
Die Scherenschnitt-Künstlerin Sabine Beug aus Barth, einer Nachbargemeinde von Rostock, hatte schon verschiedene Ausstellungen ihrer Scherenschnitt-Werke – zumeist in den neuen Bundesländern. Nun freut sie sich, dass sie auch im Seniorenzentrum „Im Bogen“ in Wesel ihre vielschichtigen Werke präsentieren kann.

Sabine Beugs Motive


„Meine Motive entspringen der Natur. Diese male ich zuerst, dann abstrahiere ich sie und entwickele so den Scherenschnitt. Auch durch Fotos verschiedenster Motive lass ich mich inspirieren.“, so Beug, die den Scherenschnitt durch ihre Großmutter kennengelernt hat. „Sie hatte ein sehr schönes Märchenbuch aus dem sie mir immer vorlas. Dieses war mit wunderschönen Scherenschnitte illustriert. Hiervon war ich als Kind fasziniert.“ Daher habe sie sich autodidaktisch den Scherenschnitt beigebracht.

Mit einem Hornveilchen fing alles an


„Mein erster Scherenschnitt war eine Blüte, ein Hornveilchen. Ausgehend von diesem ersten Kunstwerk traute ich mich immer mehr an noch filigranere Herausforderungen der künstlerischen Darstellung unterschiedlichster Scherenschnitte.“, erzählt sie.
Für die Ermöglichung dieser Ausstellung bedankt sie sich ganz herzlich bei der Vereins-Vorsitzenden Christel Hasibether und der Leiterin des Seniorenzentrums Erika Fellner-Weber, die auch bei dem Arrangement der Ausstellung mit Hand angelegt hat.

Da während der Ausstellung auch das 30-jährige Jubiläum des Seniorenzentrums „Im Bogen“ gefeiert wird, erreicht sie mit der Ausstellung einen noch größeren Besucherkreis und kann vielleicht auch den Rahmen ein wenig mitgestalten.

Ursprung des Scherenschnitts


Die Kunst des Scherenschnitts kommt ursprünglich aus Nord-China. In Deutschland Blüte in der Goethezeit und im 19. Jahrhundert.
Es gibt einen Deutschen Scherenschnittverein, der sich 1997 gründete. Derzeit hat er etwa 300 Mitglieder.
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