"Spiel der Sinne": Oliver Steller singt und rezitiert Frauenlyrik in der Musikschul-Aula

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Oliver Steller (Foto: Agentur)

Er gilt als die schönste Stimme der deutschen Lyrik, ja er ist die Stimme der deutschen Lyrik: Oliver Steller. Am Mittwoch, 16. November, 20 Uhr, kommt er auf Einladung des Vereins r(h)ein-kultur-welt (rkw) in die Aula der Weseler Musik- und Kunstschule mit einem Programm, in dem er unter dem Titel „Dichterinnen - Spiel der Sinne“ Frauenlyrik von 17 Dichterinnen versammelt.

Am Beginn steht Anna Louisa Karsch, die leider ein wenig in Vergessenheit geraten ist. Weiter geht's mit Else Lasker-Schüler, Mascha Kaléko, Hilde Domin, Ina Seidel, Ingeborg Bachmann, Karin Kiwus, Rose Ausländer, Annette von Droste-Hülshoff, Eva Strittmatter, Marie-Luise Kaschnitz, Ulla Hahn und vielen anderen, die im 20. Jahrhundert gelebt haben.

Manche Gedichte sind zu Liedern geworden, andere spricht Oliver Steller über Musik (mit Bernd Winterschladen an Saxophon und Klarinette) und ein paar Gedichte rezitiert er frei. Manchmal erzählt er ein bisschen was zum Lebenslauf, manchmal aber auch nicht. Dann stehen die Themen Liebe, Vergänglichkeit und Lust im Vordergrund.

Der 42-jährige Oliver Steller hat Komposition, Gitarre und Gesang in den USA studiert und im Anschluss als freier Musiker in Chicago gelebt, wo er unter anderem mit Carlos Santana und Miles Davis Musik machte. Zurück in Deutschland fiel vor bald zwanzig Jahren Lutz Görner die Stimme Stellers auf und der befand: "Nur zum Singen viel zu schade."
Steller wurde Rezitator. Seine Kombination von Lyrik und Musik, von Sprache und Gesang, von Stimme und Gitarre ist einzigartig, unerreicht. Im hiesigen Raum ist er auch bekannt durch seine Literarischen Weihnachtsabende, die er viele Jahre mit Ulrike Haibach-Daniel und seit 2014 auch mit der Harfenistin Olja Kaiser in der Brünener Dorfkirche darbietet.

Karten gibt es zum Preis von 14 Euro (Schüler und Studenten zahlen 4 Euro) sind an den üblichen Vorverkaufsstellen (siehe unten) verfügbar.

Menschen, die sich gerne den Abend anhören möchten, es aber wegen ALG II-Bezug oder ähnlichen Gründen nicht finanzieren können, senden bitte eine Mail an r_k_w@web.de. Unter Ihnen werden Eintrittskarten für 4 Euro verlost (Infos vorab: www.rhein-kultur-welt.de).
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