Teenies aus dem Kirchenkreis Wesel reisen zu Luthers Wirkungsstätten

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Die Teilnehmer der Luther-Tour mit der "fast authentischen Katharina von Bora". (Foto: privat)
Kreis Wesel. Jugendliche aus dem Kirchenkreis Wesel begaben sich auf die Suche nach den Spuren der Reformation. Grund: Das Wirken Martin Luthers vor 500 Jahren in Wittenberg.

Ende März ging es für die Teenies los nach Mitteldeutschland; ein umgebauter Anhänger diente den Jugendlichen gleichzeitig als Nachtlager. Dadurch blieb die Fahrt für alle Teilnehmer bezahlbar. "Unbezahlbar hingegen waren die Eindrücke und Erlebnisse für insgesamt 16 Teenager.", heißt es weiter. Auf dem Programm standen Wittenberg, Erfurt, Eisleben, Kelbra und die Wartburg. In Wittenberg habe den Teenies eine fast authentische Katharina von Bora "über viele geschichtliche Details informiert und die eine oder andere pikante Anekdote über ihren Mann erzählt."

Ein Highlight war das mittelalterliche Panoramabild von Yadegar Asisi, ein riesiges Kunstwerk. Hier konnten sich die Teilnehmer in das Mittelalter hineinversetzen und die Geschehnisse nach dem Thesenanschlag bildhaft nachvollziehen.
Weiter ging es nach Erfurt, der Landeshauptstadt Thüringens. Neben der reformatorischen Spurensuche stand die Frage "Brauchen wir eine neue Reformation?" im Raum. Einige der Teenager waren das erste Mal in den neuen Bundesländern und entdeckten Unbekanntes und für sie Außergewöhnliches.

In Eisleben besuchten die Jugendlichen das Geburtshaus Luthers, bevor es einen Tag später zur Wartburg ging. "Ich hätte nie gedacht, dass es so interessant wird. Zum Glück bin ich mitgefahren.", so Markus Schachtschneider (19) aus Hamminkeln.
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