Wertvolles "Weseler Silber"

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(Foto: privat)
Wesel. Wenn Fachleute vom "Weseler Silber" sprechen, meinen sie die Werke, die Gold- und Silberschmiede schufen, die in den vergangenen Jahrhundertern in der Stadt Wesel lebten und arbeiteten. Das waren am Ende des 16. Jahrhunderts immerhin 150 Meister. Zwischen Düsseldorf und Nijmegen war Wesel das Zentrum der Gold- und Silberschmiedekunst.

Jahresbuchstabe seit 1644


1575 erließ der Rat der Stadt Wesel eine Ordnung für das Handwerk, so dass nicht nur der Edelmetallwert eindeutig festgelegt wurde, sondern auch die Meister- und Beschauzeichen. Daher können wir auch in heutiger Zeit herausfinden, welcher Meister einen Gegenstand schuf. Seit 1644 ist außerdem ein Jahresbuchstabe zu finden, so dass die Gegenstände auch eindeutig einer Zeit zuzuordnen sind.

"Großzügige Spende"


Einige dieser alten Weseler Silbergegenstände wurden in den 1990er Jahren vom Weseler Ehrenbürger Dr. Hans Tienes und seiner Frau Karla erworben. Deren Tochter, Lore Hessenbruch, die in der Nähe von Köln lebt, übergab diese Gegenstände vor einigen Monaten dem Willibrordi-Dombauverein; Dr. Tienes war langjähriger Schatzmeister und Ehrenmitglied des Vereins. "Der Vorstand des Willibrordi-Dombauvereins dankt Frau Hessenbruch für die großzügige Spende und seinem Ehrenmitglied Hans Masholt für die hilfreiche Unterstützung bei dieser Angelegenheit.", führte der derzeitige Vorsitzende, Karl-Heinz Tieben, im Städtischen Museum aus.

„Neu im Museum“


Der Willibrodi-Dombauverein hat das "Weseler Silber" auch als Zeichen des Dankes an die Bürgerinnen und Bürger, die Mitglieder des Rates und der Verwaltung der Stadt für die großzügige Unterstützung, die der Dombauverein beim Wiederaufbau und Erhalt des Doms erfahren hat und erfährt, als Dauerleihgabe dem Städtischen Museum zur Verfügung gestellt. „Wir möchten den Bürgerinnen und Bürgern erstmals eine Gelegenheit geben, dieses wertvolle "Weseler Silber" in der Vitrine „Neu im Museum“ im Eingangsbereich des Centrums bis zum Ende des Jahres zu bewundern. Das Städtische Museum dankt Frau Hessenbruch und dem Willibrordi-Dombauverein für diese großzügige Leihgabe.“, freut sich Heike Kemper, als Kulturbeauftragte auch für das Städtische Museum zuständig.

Öffnungszeiten


Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag (10.30 bis 18.30 Uhr), Samstag (10 bis 13 Uhr), Sonntag (11 bis 17 Uhr) sowie durchgehend geöffnet zur Kulturnach am Samstag, 17. September. Eintritt frei.
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