Wie war das damals mit den Flüchtlingen? Mit dem Jugendreferat in Bremerhaven.

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Die Mole in Bremerhaven. Von hier sind die Auswanderer in die unbekannte Heimat aufgebrochen. (Foto: privat)

15 junge Menschen waren mit dem Jugendreferat in Bremerhaven. Zwei Tage lang besuchten sie das Auswanderhaus in Bremerhaven und beschäftigten sich mit Flucht und Fluchtursachen. Die Jugendlichen konnten erfahren, dass mehr als 7 Millionen Menschen von Bremerhaven in See gestochen sind, um ihre Heimat zu verlassen.
Sie begaben sich auf eine Zeitreise und forschten nach.

Gab es vielleicht Verwandte, welche nach Amerika ausgewandert sind? Wie fühlten sich die Menschen zu der Zeit, als es noch kein Handy und keinen Computer gab? Unter welchen Bedingungen haben sie auf den Schiffen gelebt? Und wie ist die Situation heute?

Der Besuch des Museums hat nachdenklich gemacht. Vieles konnten die jungen Menschen auf die heutige Zeit übertragen. So waren die Fluchtursachen oftmals gleich. Die Menschen flohen vor Verfolgung, aus religiösen Gründen oder aufgrund von Krieg oder Armut.

Die Zeit in Bremerhaven hat auch für Verständnis für die Flüchtlinge gesorgt, die zurzeit nach Europa kommen. Der Besuch des spannenden Museums war der erste Baustein des Projektes "Weit(er) Weg". In diesem Projekt beschäftigen sich junge Menschen mit Flucht und Zuwanderung. Sich kennenlernen, informiert sein, voneinander lernen, Vorurteile abbauen, nahe kommen und gut miteinander leben sind die Projektziele.
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