"Zeitreise Wesel": Infoveranstaltung klärt auf über Möglichkeiten der Beteiligung am Projekt

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Von rechts: Heike Kemper, Ulrike Westkamp und Dr. Frank Dießenbacher. (Foto: Swen Coralic)

Das von den Kooperationspartnern Stadt Wesel und Hochschule Anhalt initiierte und von Dießenbacher Informationsmedien umgesetzte Projekt „Zeitreise Wesel“ verdankt sein Entstehen dem Weseler Jubiläum 775 Jahre Stadt Wesel im Jahr 2016.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse der Hochschule Anhalt und des Stadtarchivs Wesel wurden umgesetzt in einen ansprechenden Film und virtuelle Darstellungen mehrerer Zeitebenen und einiger Points of Interest. Aufgrund des Stadtjubiläums stand zunächst das historische Wesel selbst im Vordergrund.

Mittelfristig bietet die Internetplattform Ehrenamtlichen die Möglichkeit, aus den Bereichen Bau-, Sozial-, Kunst- und Kulturgeschichte Ergebnisse ihrer Tätigkeit einer interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. In Wesel gibt es zahlreiche Ehrenamtliche, die zu diesen Bereichen forschen (Historische Vereinigung, Dombauverein Wesel, usw.), so dass mit einem regen Interesse an dieser Plattform gerechnet wird.

Deshalb lädt die Stadt Wesel Schulen, Vereine und interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung ins Rathaus ein. Vorgestellt werden die Möglichkeiten der Nutzung der Plattform „Zeitreise Wesel“. Vor allem das Erstellen eigener Bürgerbeiträge steht im Mittelpunkt der Veranstaltung. Zudem ist über das Projekt ein neuer Flyer erstellt worden.

Er ist ab dem 23. März 2017 im Centrum, in der Stadtinformation am Großen Markt und im Rathaus erhältlich. Darüber hinaus wird der Flyer Interessierten per Post zugeschickt. Eine neue Fahne mit dem Aufdruck „Zeitreise-Wesel“ wird in den kommenden Tagen über dem interaktiven Terminal im Centrum auf die Zeitreise Wesel aufmerksam machen.

Die Informationsveranstaltung findet statt am Donnerstag, 23. März,, 17 Uhr, Ratssaal im Rathaus Wesel.

Das Projekt „Zeitreise Wesel“ ist nachhaltig angelegt. Das betrifft sowohl das Einstellen von neuen Informationen in die entsprechenden Rubriken als auch die Nutzung der Plattform selbst.

Die Internetseite „Zeitreise Wesel“ veranschaulicht virtuell die städtebauliche Entwicklung Wesels über viele Jahrhunderte. Neben einem 40-minütigen, teilweise computeranimierten Film zur Entwicklung der Stadt, gibt es eine Chronik und Informationen zu stadtgeschichtlichen Themen. Interessierten Schulen wird angeboten, die Materialien, zum Beispiel den Film, als Unterrichtsmittel zu nutzen.
Ziel des Projektes ist nicht die Beschränkung auf das Stadtjubiläum bzw. das Jubiläumsjahr, sondern die Einrichtung einer interaktiven, digitalen Internetplattform, die umfangreiche Informationen zur Geschichte Wesels bietet.

Die Internetplattform ermöglicht es den Nutzern, sich selbst aktiv einzubringen. Ergänzungen zu dem bestehenden Angebot, historisch orientierte (Schul)-projekte und Aktivitäten von Interessierten aus der Stadt können dort eingestellt werden.
Ziel ist es, die Plattform über Jahre hinweg weiter auszubauen und jedem zugänglich zu machen. So soll ein virtuelles Stadtgedächtnis entstehen.

Die ersten Bürgereinträge sind verfasst worden. Zudem wird künftig im monatlichen Turnus die Rubrik „Damals“ des städtischen Internetauftritts wesel.de in die Zeitreise eingepflegt, der vom Stadtarchivar Dr. Martin Roelen verfasst wird. Bürgerinnen und Bürger können sich so die Geschichte, die sich vor vielen Jahren in bestimmten Monaten ereignet hat, vergegenwärtigen. Durch die Neuerungen lohnt sich der regelmäßige Blick auf das Portal.

Neben den Terminals im Centrum, im Preußen Museum (nach der Neueröffnung) und im Stadtarchiv (Zugang zu den üblichen Öffnungszeiten) können Bürgerinnen und Bürger die Inhalte des Projekts jederzeit auf der Internetseite www.zeitreise-wesel.de nutzen. Darüber hinaus ist der Film „Zeitreise Wesel“ auf DVD und auf einem USB Stick erschienen. Die DVD kostet 9.90 Euro, der Stick ist für 12.41Euro€ zu haben (beides gibt's in der Stadtinformation und im Online Shop des städtischen Museums auf der Internetseite wesel.de).

Dieses Kooperationsprojekt der Stadt Wesel und der Hochschule Anhalt konnte mit Unterstützung Bauverein Wesel AG, des Landschaftsverband Rheinlands, der RWE AG und der Hülskens Gmbh & Co. KG umgesetzt werden.
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