(Brust)krebsvorsorge geht uns alle an!

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Statements, die zum Nachdenken anregen. (Foto: Aktion B.)
Brustkrebsvorsorge. Da klingelt etwas im Kopf. Jahr für Jahr kriegt Frau dies beim Gynäkologen eingetrichtert und verspricht hoch und heilig, die Brust regelmäßig abzutasten. Und dann ist wieder ein Jahr rum, Frau sitzt wieder bei ihrem Arzt und hat wie oft ihre Brust untersucht? Eben. Genauso, wie es wohl bei den meisten Frauen aussieht, war es bisher auch bei mir der Fall. Ich wusste nicht, wie ich meine Brust am effektivsten abtasten kann.

Am ersten Weseler Gesundheitstag wurde ich wach gerüttelt: Neben einer guten Erklärung von Sabine Mazuch-Koop, gynäkologische Assistenz am evangelischen Krankenhaus, fiel mir ein Stand besonders ins Auge. Alles war in Pink dekoriert und die Frauen am Stand trugen pinke Accessoires. Eine ausgefallene Wahl, die sicherlich nicht nur bei mir für Aufmerksamkeit sorgte. Noch interessanter fand ich aber die Idee, die hinter dem Projekt der Frauen von der Aktion B. steckte: Sie luden zu einem Foto-Shooting ein, bei dem jeder ein Schild mit einem Statement zur Brustkrebs- oder Prostatavorsorge halten sollte.

So einfach, so wirksam. Kurz innehalten und nachdenken, was Vorsorge eigentlich bedeutet. Welches Glück wir haben, dass wir so zahlreiche Vorsorgeuntersuchungen in Anspruch nehmen können. Und das es uns letztlich alle treffen kann: Mich, meinen Nachbarn, die Verkäuferin aus meinem Supermarkt oder auch den Mann, der mittwochs immer meinen Müll abholt. Deswegen lautete mein Statement auch: Brustkrebsvorsorge geht uns alle an. Genauso natürlich auch die Prostatavorsorge.

Die aus den Fotos entstandene Ausstellung ist übrigens seit dem 26. April im Foyer des Marien-Hospitals zu sehen.
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