Ehrenamtliche für Kinder- und Jugendhospizdienst gesucht

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Wesel: Seminarraum |

Die Hospiz – Initiative Wesel baut einen speziellen Kinder- und Jugendhospizdienst auf. Für die Unterstützung betroffener Kinder und ihrer Familien werden neue Ehrenamtliche gesucht. Voraussetzung für die ehrenamtliche Mitarbeit ist ein Befähigungskurs. Er beginnt am 28. Februar 2015 mit einem Informationstreffen.

Ambulante Kinderhospizarbeit begleitet Kinder und Jugendliche mit unheilbaren, lebensverkürzenden Erkrankungen

Die Familie eines betroffenen Kindes wird neben allen wundervollen Erfahrungen im Alltag durch die Erkrankung und ihren Verlauf vor große Herausforderungen, oft ungeahnte Probleme und Belastungen gestellt. Die Eltern benötigen viel Zeit, Kraft und Energie, das „normale Familienleben“ neben den notwendigen Arztbesuchen und Krankenhausaufenthalten, der Pflege, den Therapien und der Versorgung des kranken Kindes, aufrecht zu erhalten und auch den Geschwistern gerecht zu werden.
Hier setzt die ambulante Kinderhospizarbeit an. Sie orientiert sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Eltern für ihre Familie und soll mit dazu beitragen, die Lebensqualität der Betroffenen zu erhalten oder wenn nötig zu verbessern.
Ehrenamtliche begleiten die Familie regelmäßig im häuslichen Umfeld. Die Aufgaben in der Begleitung werden durch die Eltern und deren Wünsche vorgegeben. Die Eltern sind die Experten für das, was in ihrer Familie und für das kranke Kind gebraucht wird. So kann es sein, dass sich der Einsatz auf die Begleitung des kranken Kindes bezieht: vorlesen, singen spielen, lesen, einfach da sein oder aber auf Betreuungs- und Begleitungsangebote für Geschwister: Spiele, Hausaufgabenhilfe, Gespräche, Ausflüge, Begleitung bei Freizeitaktivitäten. Zeit für Gespräche und praktische Hilfen im Alltag bringen den Eltern möglicherweise Unterstützung.

Voraussetzung zur ehrenamtlichen Mitarbeit

Teilnahme an einem Befähigungskurs mit folgenden Inhalten:
- Kinderhospizarbeit in all ihren Bedeutungsdimensionen kennen lernen
- den eigenen Umgang mit Krankheit, Abschied, Sterben, Tod und Trauer reflektieren
- die eigenen Grenzen und Möglichkeiten im Hinblick auf die Begleitungsarbeit erkennen
- Eigenständigkeit der Familien wahr- und ernst nehmen
- die Eltern als Fachleute, die in der Begleitung die Richtung geben, annehmen können
- die Bedingungen der möglichen zukünftigen Einsätze kennen lernen

Gesucht werden Menschen im Alter von 20 bis 65 Jahren, die regelmäßig und kontinuierlich einmal wöchentlich etwa drei bis vier Stunden Zeit im Nachmittags- bzw. Abendbereich haben und einfühlsam und offen sind. Eine hohe Verbindlichkeit und ausgewiesene Verlässlichkeit sowie die Bereitschaft, in einer Gruppe mitzuarbeiten, sind notwendig. Die regelmäßige Teilnahme am Befähigungskurs und die Wahrnehmung der Termine der Kinderhospizgruppe wird vorausgesetzt.

Information und Anmeldung:
Birgit Terhorst, Koordinatorin Kinderhospizarbeit in der Hospiz – Initiative Wesel
Tel.: 0281- 44299054
www.hospiz-wesel.de
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1 Kommentar
Dirk Bohlen aus Wesel | 19.02.2015 | 16:53  
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