Emilia Smechowski (Berlin) gewinnt den Konrad-Duden-Journalistenpreis der Stadt Wesel

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Emilia Smechowski, Alexandra Rojkov, Florian Bickmeyer. (Foto: Stadtmarketing)

Als eine Art Aufgesang zum 775-jährigen Stadtjubiläum wurde kürzlich der Konrad-Duden-Journalistenpreis für junge journalistische Talente aus ganz Deutschland in Wesel vergeben.

Die unabhängige, zehnköpfige Jury hatte aus 68 Bewerbern die drei besten Arbeiten im Hinblick auf deren herausragende sprachliche Berichterstattung in Print, Hörfunk oder TV ausgewählt. Der erste Preis ging an Emilia Smechowski für ihren Beitrag „Ich bin wer, den du nicht siehst“ (taz.am wochenende, 2.5.2015).
Hier schildert die Autorin das Phänomen der vollkommen angepassten und somit unsichtbaren Einwanderer aus Polen anhand ihrer eigenen Familiengeschichte. Damit setzte sich die 31-jährige Jungjournalistin, die in Berlin lebt und arbeitet, gegen eine starke Konkurrenz durch. Sie freut sich zudem über ein Preisgeld von 2.000 Euro.

Den zweiten Platz konnte sich Alexandra Rojkov aus Stuttgart für ihre Reportage „Glaubst du, dass du mir helfen kannst?“ (Der Tagesspiegel, 28.2.2014) sichern. „Mein Vater, der Stasi-O­ffizier“ (Beitrag aus dem Buch „Nur raus hier!“, Ankerherz Verlag GmbH, 1.10.2014) lautet der Titel, der es auf den dritten Platz schaffte. Er stammt aus der Feder von Florian Bickmeyer aus Bochum, der am Weseler AVG sein Abitur machte. Die Plätze zwei und drei sind mit jeweils 1.000 beziehungsweise 500 Euro dotiert.
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2 Kommentare
2.018
Theo Grunden aus Hamminkeln | 12.01.2016 | 09:07  
5.795
Neithard Kuhrke aus Wesel | 12.01.2016 | 11:56  
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