Flugplatz Römerwardt in der Weseler Rheinaue als Pfingst-Treffpunkt für die K70-Fans

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Wesel: Flugplatz Römerwardt |

Wie jedes Jahr zu Pfingsten halten auch 2015 die Liebhaber eines der seltensten Volkswagen ihr jährliches internationales Treffen ab. Sie haben noch nie etwas von einem VW K 70 gehört? Das verwundert nicht, ist er doch so gut wie ausgestorben.


Schätzungsweise gibt es weltweit keine 400 "Überlebende" dieses ursprünglich von NSU entwickelten und fertig von Volkswagen übernommenen "schwäbischen Stiefkindes" mehr, im Kreis Wesel sind lediglich noch zwei K 70 zugelassen. Sie gehören Ingo Menker aus Schermbeck und Ralf Vengels aus Wesel, die zusammen mit Nadine Menker dieses Jahr das Clubtreffen im Raum Wesel ausrichten.

Am Pfingstsonntag hoffen die aus ganz Deutschland, den Benelux-Ländern und Frankreich zusammengekommenen K 70-Fans auf gutes Wetter, wenn sie vom Traktorenmuseum Pauenhof in Sonsbeck kommend, auf dem Flugplatz Römerwardt zusammen mit den Luftsportfreunden Wesel-Rheinhausen, die dem K 70-Club ihren Platz zur Verfügung stellen, in die Luft gehen. Als besondere Attraktion werden den Teilnehmern Segelflüge und sogar Tandem-Fallschirmsprünge angeboten.

Tags zuvor werden das Audi- und Siku-Museum in Stadtlohn sowie die Brennerei Böckenhoff in Raesfeld-Erle erkundet, montags klingt das Treffen mit einem Besuch des Landschaftsparks Duisburg-Nord aus.
Die K 70-Liebhaberszene ist durch einen großen Zusammenhalt geprägt. Man kennt sich seit vielen Jahren, etliche Aktive waren schon vor einem Vierteljahrhundert bei der Clubgründung dabei. Weil es keinerlei Teileversorgung für dieses Modell gibt, sind die K 70-Fans zu Selbstversorgern geworden. Auch deswegen reichen die Kontakte dieser verschworenen Gemeinschaft um die ganze Welt, über den Iran bis hin nach Japan und Neuseeland.
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