Nach Kiosk-Einbruch und Zigaretten-Diebstahl: Blutspur führt Polizei zum Täter

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© Andreas Molatta , 11.02.2013 , Bochum , Polizei Blaulicht

Am Montag um 02.48 Uhr brachen Unbekannte in einen Kiosk an der Kreuzstraße ein und stahlen mehrere Schachteln Zigaretten. Polizeibeamte stellten während der Anzeigenaufnahme eine Blutspur fest, die nicht nur an der Scheibe des Verkaufsraums haftete, sondern vom Tatort bis zur Sandstraße verfolgt werden konnte. Hiernach verlor sich die Spur.

Kriminalbeamte, die umgehend die Ermittlungen aufnahmen, sicherten nicht nur das Blut des mutmaßlichen Täters, sondern auch eine Schuhabdruckspur.

In der Pressemitteilung heißt es weiter: Durch weitere Ermittlungen stellten die Polizisten zudem fest, dass um 04.44 Uhr eine Zeugin einen Rettungswagen zur Augustastraße gerufen hatte. Die Rettungssanitäter brachten daraufhin einen 36-Jahre alten Mann aus Bosnien und Herzegowina in ein Krankenhaus, da er Schnittverletzungen am Fuß hatte. Anschließend war der Verletzte jedoch wieder entlassen worden.

Die Polizisten suchten im weiteren Verlauf der Ermittlungen die Melderin auf, die den Rettungswagen gerufen hatte und stellten bereits im Hausflur sowie an einem dort abgestellten Fahrrad Blutspuren fest. Diese führten zum Kellerabgang und ebenfalls in die dritte Etage eines Hauses an der Augustastraße.

Kriminalbeamte nahmen kurze Zeit später den 36-Jährigen, der sich bei der Melderin aufhielt und sich in einem Schrank im Kinderzimmer versteckt hatte, vorläufig fest.

Er führte einen Behandlungsschein des Krankenhauses mit, aus dem hervorging, dass er eine Schnittwunde am Fußrücken hatte, die dort versorgt worden war. Im weiteren Verlauf fanden die Kriminalisten im Keller eine größere Menge Zigaretten, die aus dem Einbruch in den Kiosk stammten. Darüber hinaus entdeckten sie ebenfalls eine Brillenvitrine mit mehreren Brillen. Später stellte sich heraus, dass diese Beute aus einem Einbruch in ein Geschäft an der Apollo-Passage in der gleichen Nacht stammte.

Der 36-Jährige räumte beide Taten ein. Die Kriminalbeamten führten den Mann aus Bosnien und Herzegowina, der keinen festen Wohnsitz hat, einem Richter vor, der Haftbefehl erließ. Die Kripo prüft zudem, ob er für weitere Geschäftseinbrüche verantwortlich ist.
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