Neue Nachbarn in Lackhausen erwartet

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„Freistehende Einfamilienhäuser mit Garten, um die man rund herum gehen kann, stehen auf dem Immobilienmarkt hoch im Kurs“, so Gottfried Brandenburg von der Bauleit- und Verkehrsplanung der Stadt Wesel auf der SPD-Bürgerversammlung am Mittwochabend im Johanna-Kirchner-Haus der AWO in Lackhausen.


Nachdem vor einiger Zeit bereits im Bürgerforum Lackhausen über das Bauvorhaben „Am Schwan“ umfassend informiert wurde, legte nun der SPD-Ortsverein Ost nach. Deren Vorsitzender Wolfgang Spychalski konnte am Mittwoch Abend neben dem ehemaligen Bürgermeister der Stadt Wesel, Bernhard Gründken, über 60 interessierte Bürger_innen begrüßen. Die hohe Teilnehmerzahl zeigt, dass weiterhin ein großes Informationsinteresse besteht. Zur Zeit befindet sich das Bauvorhaben noch im Entwurfsstation, so dass die Lackhausener Bürger_innen ihre Kenntnisse der Örtlichkeiten einbringen können.

Nach Martin Prior vom Fachbereich Stadtentwicklung will die Stadt Wesel, trotz allgemein prognostizierter Schrumpfung der Bevölkerung, „die Einwohnerzahl hochhalten“, damit die Stadtteile attraktiv bleiben. Aus diesem Grund hat die Politik vorausschauend mehrere größere Bebauungsgebiete ausgewiesen, auch in Lackhausen „Am Schwan - Nord“. Auf den rund 54.000 Quadratmetern sollen nach dem Rahmenplan etwa 70 überwiegend eingeschossige Einfamilien- und Doppelhäuser gebaut werden. Die Grundstücksgröße für ein Einfamilienhaus wird etwa 400 qm betragen. Zusätzlich sind öffentliche Grünflächen vorgesehen.
Da die Bauphase voraussichtlich zwei bis drei Jahre dauern wird, war die Baustellenzufahrt für die anwesenden Bürger_innen ein wichtiges Thema, dass aber in der Versammlung nicht gelöst werden konnte. Auch die spätere Verkehrsanbindung des bebauten Gebietes wurde ausführlich diskutiert. Hier wurde auf die Straßenverkehrsbehörde NRW verwiesen, die dafür die Planungshoheit hat. Sichergestellt werden soll aber, dass nur Anwohner das Wohngebiet befahren dürfen, also keine Durchfahrtmöglichkeit geschaffen wird.

Die Vertreter des Fachbereichs Stadtentwicklung als auch die anwesenden Politiker haben die Anregungen der Bürger_innen aufgenommen und werden sie in die weitere Planungen - da wo machbar - einfließen lassen.
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