Rastplatz für Radfahrer und Wanderer in Wesel eingeweiht (Ziegeleiweg)

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Hier können sich künftig Radfahrer und Wanderer ausruhen. (Foto: Stadt Wesel.)
Wesel. Eine Gabionenwand an der Bislicher Straße zu planen und zu errichten: Das beantragte Anfang Januar 2016 die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Wesel.
Die Gabionenwand sollte südlich der Einmündung des Ziegeleiwegs an der östlichen Seite der Bislicher Straße entstehen. Die Bislicher Straße ist an dieser Stelle deutlich erhöht zur Weseler Aue.

Aus Fahrtrichtung Bislich kommend handelt es sich um eine langgezogene Linkskurve, die in das Zentrum des Ortsteils Flüren führt. Durch die auffällige Gestaltung der Wand sollte sie Radfahrern eine Landmarke sein, die angesteuert wird, um im Ortsteil Flüren am Markt eine Zwischenstation einzulegen. Ziel war es, für den Bau einer Gabionenwand Sponsoren zu finden.

Nach umfangreichen Untersuchungen wäre die Realisierung einer Gabionenwand an der vorgeschlagenen Stelle vor dem Hintergrund der Grundbesitzverhältnisse, des Landschaftsschutzes sowie der Topografie extrem schwierig und technisch sehr aufwendig und damit kostenintensiv gewesen.

In darauffolgenden Gesprächen zwischen dem Antragsteller, Ratsmitglied Thorsten Albrecht und der Verwaltung konnte auf der Grundlage des Antrags und seiner schwierigen Realisierung allerdings eine Lösungsmöglichkeit erarbeitet werden, die für Radfahrer und Wanderer eine deutliche Verbesserung im Ortsteil Flüren darstellt.

Zwei Bänke und ein Tisch aus Gabionen

Geplant wurde ein Rastplatz für Radfahrer und Wanderer mit zwei Bänken und einem Tisch aus Gabionen, die im Ausschuss für Stadtentwicklung Ende November 2016 vorgestellt wurde. Der Rastplatz sollte etwa 50 Meter entfernt vom Einmündungsbereich des Ziegeleiwegs/Bislicher Straße auf dem städtischen Grundstück südlich des Ziegeleiwegs entstehen. Bedenken bestanden aus Sicht der unteren Landschaftsbehörde gegen eine Realisierung der vorgestellten Maßnahmen keine.

Auch gab es keine artenschutzrechtlichen Bedenken. Ziel war es, für die Maßnahme Sponsoren zu gewinnen, da keine Haushaltsmittel zur Verfügung standen.

Auf dieser Grundlage wurde versucht Sponsoren für die Umsetzung zu finden. Mit der Firma Hülskens konnte ein Sponsor gefunden werden, der bereit war, alle Kosten für die Realisierung zu tragen. Ende Juni dieses Jahres konnte der Rastplatz - bestehend aus zwei Bänken und einem Tisch - durch die Weseler Firma gebaut werden.

Baum für Herbst geplant

Im Herbst 2017 wird noch ein Baum als artenschutzrechtliche Kompensationsmaßnahme in unmittelbarer Nähe zum Rastplatz durch die Stadt Wesel gepflanzt.
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