Sicherheit an den Narrentagen - Polizei informiert und gibt Tipps zu Karneval

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Zum Ende dieser Woche findet die fünfte Jahreszeit mit den Karnevalsumzügen ihren Höhepunkt. Auch in diesem Jahr will die Kreispolizeibehörde Wesel gewährleisten, dass die Menschen friedlich feiern können. Eine Vielzahl an Polizistinnen und Polizisten werden entlang der Zugstrecken, aber insbesondere auch in Bereichen mit großen Menschenansammlungen, erhöhte Präsenz zeigen und für die Närrinnen und Narren ansprechbar sein.

In Zusammenarbeit mit den Karnevalsvereinen und den Städten hat die Polizei ein Sperrkonzept erarbeitet. Vor dem Hintergrund des zurückliegenden Anschlags kurz vor Weihnachten in Berlin sind die Sicherheitsvorkehrungen angepasst worden. Zwar liegen der Polizei konkret keine Erkenntnisse vor, die auf bestehende terroristische Aktivitäten in unserem Kreis hinweisen, dennoch berücksichtigt unser Einsatzkonzept diese Möglichkeit. Daher werden Polizeibeamte mit Schutzwesten und Maschinenpistolen in den Städten präsent sein.

"Wir werden alles daran setzen, damit sich die Menschen im Kreis Wesel auch an den Karnevalstagen sicher fühlen!", so Polizeidirektor Hans-Georg Schroer.

Die Polizei im Kreis Wesel wird allen Aktivitäten, von denen erhebliche Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ausgehen, entschieden entgegentreten. Darüber hinaus werden die Polizistinnen und Polizisten nicht dulden, dass Frauen gegen ihren Willen angefasst, belästigt oder gar sexuell bedrängt werden. Während des Straßenkarnevals wird die Polizei gemeinsam mit Mitarbeitern der örtlichen Ordnungs- und Jugendämter Jugendschutzkontrollen durchführen. Alkoholisierte Minderjährige werden in Obhut genommen und den Erziehungsberechtigen übergeben.

"Diese gemeinsamen Kontrollen haben sich über die Jahre hinweg bewährt", so der Polizeidirektor.

Aufgrund der aktuellen Sicherheitslage appelliert die Kreispolizeibehörde an die Vernunft der Närrinnen und Narren, auf Verkleidungen zu verzichten, die die Mitmenschen verunsichern oder als Gefahr wahrnehmen können. Hierzu zählt auch das Tragen von sogenannten Anscheinswaffen. Diese sind kaum von echten Waffen zu unterscheiden und können daher zur Verunsicherung beitragen und Ängste schüren.

Wir bitten zudem alle Jecken aufmerksam zu sein. Die Beamten nehmen alle Bürgerhinweise ernst und helfen.

Abschließend wünscht die Kreispolizeibehörde Wesel Ihnen allen einen schönen Karneval!
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