Stark für Andere: Bewerbung für Jürgen Fritsch (Arbeitskreis Asyl, Eine-Welt-Gruppe Xanten)

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Jürgen Fritsch (Foto: privat)

Der Arbeitskreis Asyl - Eine-Welt-Gruppe Xanten e.V. nimmt am Wettbewerb „Stark für Andere“ teil, der vom Weseler/Xantener in Kooperation mit dem RWE durchgeführt wird. Als Kandidaten schlage ich Jürgen Fritsch vor.

Jürgen Fritsch engagiert sich seit mehr als zehn Jahren – im Anschluss an seine Pensionierung als Lehrer - in der Xantener Flüchtlingshilfe. Der Arbeitskreis Asyl begleitet in Xanten gemeldete AsylbewerberInnen, unterstützt ihre Anliegen und fördert die Integrationsbemühungen. Er hilft bei Rechtsangelegenheiten und arbeitet konstruktiv aber zugleich eigenständig mit der Stadt und dem Kreis zusammen.

Mithilfe der lokalen Medien betreibt er Öffentlichkeitsarbeit zum Abbau fremdenfeindlicher Vorurteile und zur Förderung der Akzeptanz ausländischer MitbürgerInnen. Er wirbt in der Xantener Bevölkerung mit großem Erfolg für ein ehrenamtliches Engagement in diesem Bereich, insbesondere bei der Vermittlung der deutschen Sprache.

Zu diesem Kreis der Ehrenamtler zählt auch Jürgen Fritsch: In den ersten Jahren übernahm er die Hausaufgabenbetreuung für afrikanische Jugendliche der Xantener Hauptschule am Nachmittag. Seit vielen Jahren unterstützt er Migrantinnen und Migranten z.B. aus Afghanistan, Bosnien und Russland beim Erlernen der deutschen Sprache. Dazu steht ein Unterrichtsraum in der Asylbewerberunterkunft zur
Verfügung.

Für die anderen 15 Ehrenamtler, die die deutsche Sprache unterrichten, besorgt er die passenden Lexika und Schulbücher und berät sie professionell. Er hilft, wenn ein von ihm betreuter Asylbewerber Probleme mit dem Amtsdeutsch oder mit Verwaltungsstellen hat, schließlich, wenn er anerkannt ist, auch bei der Durchführung seines Umzugs, aus der Asylbewerberunterkunft am Küvenkamp in eine eigene Wohnung.

Er arbeitet eng mit der Flüchtlingsberaterin zusammen und nimmt an den regelmäßigen Treffen des Arbeitskreises Asyl teil. Jürgen Fritsch handelt aus seiner christlichen Grundüberzeugung heraus, er ist kein Mensch der „lauten Töne“, sondern sorgt diskret in der Flüchtlingsarbeit für Kontinuität und Verlässlichkeit. Dies schätzen alle, die mit ihm zusammenarbeiten. Für ihn ist die Individualhilfe für Flüchtlinge ein Teil seines Ruhestands.

Deshalb schlage ich als Vorsitzender der Eine-Welt-Gruppe Xanten e.V. und als
einer der Sprecher des Arbeitskreises Asyl Jürgen Fritsch vor.
Dr.Wolfgang Schneider
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