Verbrechensbekämpfung durch Großeinsatz der Polizei / Mehr als 200 Beamte im Einsatz

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Unter der Einsatzleitung von Kriminaldirektor Roland Wolff führte die Kreispolizeibehörde Wesel am Dienstag mit weit mehr als 200 Polizistinnen und Polizisten in Uniform sowie in ziviler Kleidung eine großangelegte Kontrollaktion zur Bekämpfung der Eigentumskriminalität sowie Verkehrsverstößen durch.

Der Einsatzleiter setzt bei Großaktionen auf einen ganzheitlichen Ansatz: "Gemeinsam mit der Bundespolizei, der Einsatzhundertschaft, dem Zoll und verschiedenen Ämtern sind wir in der Lage, Verstöße gegen unterschiedlichste Rechtsnormen in gemeinsamer Zuständigkeit zu ahnden", betonte der KLriminaldirektor in einer Einsatzbesprechung.

Ein besonderes Augenmerk richtete die Polizei dabei auf Bahnhöfe, nachdem Umfragen bei den Bürgerinnen und Bürgern ergeben hatten, dass sich viele von ihnen dort und im näheren Umfeld unwohl fühlen. Gemischte Streifen, bestehend aus Beamten der Kreispolizei sowie der Bundespolizei, kontrollierten daher zahlreiche Personen an allen Bahnhöfen im Kreisgebiet und in Nahverkehrszügen. Hier nahmen die Beamten einen Mann wegen des Verdachts des illegalen Aufenthaltes
fest.

Auf der Suche nach den strategisch günstigen Kontrollorten hatten Ermittler zuvor monatelang Bewegungsprofile von Tätern ausgewertet, die im Kreis Wesel ihr Unwesen getrieben hatten. Bei diesen Verkehrskontrollen lag der Focus jedoch nicht nur auf Wohnungseinbrecher und andere Straftäter, die Eigentumsdelikte begehen, sondern auch auf die Aufdeckung von Verkehrsdelikten jeglicher Art, was sich im Gesamtergebnis widerspiegelt:
Insgesamt überprüfte die Polizei 1516 Personen und 1037 Autos und Lieferwagen,
nahm zwei Kriminelle fest, die per Haftbefehl gesucht wurden und leitete 18 Straf- sowie 22 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein.

Drei Autofahrer führten Messer mit sich, die im Sinne des Waffenrechts als Waffen gelten. Diese stellten Polizisten sicher. Fünf Autofahrern entnahmen Ärzte je eine Blutprobe, nachdem diese unter dem Einfluss illegaler Betäubungsmittel am Straßenverkehr teilgenommen hatten.

In Hamminkeln fertigten Beamte einen Bericht ans Gesundheitsamt, nachdem ein Pizzabäcker mit kühlungsbedürftigen Lebensmitteln, die nicht gekühlt wurden, unterwegs war.

Dank der Unterstützung des Ausländer- und Ordnungsamtes sind einige Durchsuchungen von Spielhallen und Bordellen erfolgt. In einem Kamp-Lintforter Etablissement nahmen die Kriminalbeamten eine Frau aus Venezuela wegen des Verdachts fest, sich illegal in der Bundesrepublik aufzuhalten.

Abschließend heißt es: Die gewonnenen Erkenntnisse aus den zahlreichen Personen- und Fahrzeugkontrollen werden nun zusammengeführt, ausgewertet und
dienen weiteren Ermittlungen.
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