Wertevermittlung, Vertrauen und Engagement - Statements einiger Weggefährt(inn)en

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Antje Imach
 
Sigrid Baum (Foto: privat)
Heinzgerd Schott war zwar langjähriger Chef einer Schule. Doch der Direx ließ andere auch gerne machen. Wir fragten einige Mitgestalter des schulischen Lebens am Konrad-Duden-Gymnasium, wie das denn so war ...

Antje Imach (ehemalige Fördervereins-Vorsitzende)

"Lieber Herr Dr. Schott,
nun ist es soweit! Sie werden das KDG verlassen, um Ihren wohlverdienten Ruhestand in der Zukunft zu genießen. Für mich ein Anlass, Ihnen ein herzliches Dankeschön für Ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohle der Schüler des KDG‘ s auszusprechen! Sehr gerne denke ich an die turbulente Zeit der Fördervereinsarbeit zurück. Unsere Zusammenarbeit war geprägt durch gegenseitiges Vertrauen und ab und zu auch durch das Ringen um den besten Weg, unsere Projekte zum Ziel zu führen. Schulleben bedeutet stetigen Wandel und Neugestaltung. Diesen Gedanken haben sie gelebt und viele Veränderungen in die Tat umgesetzt.
In der Zukunft haben Sie nun endlich die Zeit, auch Ihre persönlichen Wünsche und Träume zu leben. Hierzu wünsche ich Ihnen von Herzen ein gutes Gelingen!"

Sigrid Baum (Vorsitzende des Presseclubs Niederrhein)

"Dr. Schott ist einer der Juroren des Konrad-Duden-Journalistenpreises. Seit sechs Jahren kann ich mich auf ihn verlassen. Und das ist ein sehr gutes Gefühl.
Heinzgerd Schott ist einer derjenigen, die sich engagieren, ohne es an die große Glocke zu hängen. Einer, der mitdenkt. Der sich konstruktiv einbringt. Der auch bei den Verleihungen des Konrad-Duden-Journalistenpreises, den wir ja gemeinsam mit der Stadt Wesel verleihen, anwesend ist. Und der bislang einzige Juror, der von sich aus Veränderungsvorschläge bringt. Gute Vorschläge, übrigens.
Ich wünsche ihm für seinen dritten Lebensabschnitt nur Gutes. Und dem Presseclub Niederrhein und der Stadt Wesel, dass er sein Juroren-Engagement weiterführt. Junge Journalisten werden es ihm danken."

Micha Frommeyer (SV-Lehrer)

“Besonders beeindruckt hat mich die Ruhe und Gelassenheit, mit der Dr. Schott sich allen Angelegenheiten von uns Lehrern gewidmet hat. Ich habe ihn eigentlich so gut wie nie als gestresst erlebt – im Gegenteil, er sich immer die nötige Zeit genommen. Eine große Rolle hat da sicher seine langjährige Erfahrung gespielt. Bemerkenswert war außerdem sein genauer Blick für guten Unterricht. Selbst in Fächern, die nicht seine eigenen waren, konnte er wertvolle Ratschläge geben. Meinen größten Respekt hat er für die Souveränität, mit der er die vielen verschiedenen Anliegen und Termine bewältigt hat, mit denen er als Schulleiter zu tun hatte – und das bis zum Schluss ohne eigenen Computer in seinem Büro!”

Petra Hegmann (Schulförderverein)

"DAS GESICHT" des Konrad-Duden-Gymnasiums, das ist Dr. Heinzgerd Schott sicherlich nicht nur für mich persönlich (gewesen? Klingt schon wie Nachruf, oje ;-(, also besser weglassen?!). Wie kaum ein anderer hat er die Atmosphäre der Schule geprägt, das KDG nach außen mit viel Charisma und wortgewandter Rhetorik vertreten.
Dass es ihm dabei, neben reiner Wissensvermittlung mit hohem Qualitätsanspruch, auch stets um traditionelle Wertevermittlung und ein gutes, vertrauensvolles Miteinander von Schulleitung, Lehrerkollegium und Eltern ging - dies hat ihn auch für uns als Förderverein der Schule zu einem wichtigen Bindeglied werden lassen. Lebendige Diskussionen und die konstruktive Zusammenarbeit mit ihm in den letzten Jahren haben die Umsetzung vieler Projekte und nachhaltiger Investitionen für die Schulgemeinschaft ermöglicht."

Renate Brützel (ehemalige Stellvertreterin)

"Bei meiner eigenen Verabschiedung habe ich festgestellt: 'Ich werde die Zeit am KDG als meine glücklichste Schulzeit in Erinnerung behalten!'  Dazu stehe ich auch heute noch! Und mein Chef, Herr Dr. Schott, hatte einen großen Anteil daran, dass ich am KDG gerne gearbeitet habe. Während unserer gemeinsamen Zeit gab es viele Veränderungen: Umbaumaßnahmen und Umzüge, G8 wurde eingeführt, das KDG wurde Ganztagsgymnasium, es wurden viele Kolleginnen und Kollegen verabschiedet, viele neue kamen hinzu!

Herr Dr. Schott hat mit großem Engagement und - wie ich meine -  mit Erfolg das Ziel verfolgt, dass Schülerinnen und Schülern an unserer Schule ihre individuellen Fähigkeiten entfalten können. Unsere  Zusammenarbeit war diesem Ziel verpflichtet und sie war fachlich und menschlich immer vertrauensvoll; er war mir der beste Chef, den ich mir wünschen konnte. "

Frank Grootens (Ex-Schüler und CDU-Mitglied)

"Ich habe ihn als immer fairen Schuldirektor erlebt, der mit routinierter Hand die Belange der Schülerschaft und das Ansehen der Schule unter einen Hut bekommen hat. Persönlich hatte ich während meines letzten Jahres am KDG häufiger mit Dr. Schott zu tun und habe erlebt, wie er zum einen streng sein kann, wenn es beispielsweise um die von den Schülern so gern gefeierte Mottowoche geht. Andererseits war er immer ein Freund des guten Humors und ließ auch den ein oder anderen Spaß bei Abiturfeiern mit sich machen. Dr. Schott war und ist mit Sicherheit eine der Institutionen des KDG. In diesem Sinne: herzlichen Glückwunsch zum wohlverdienten Ruhestand!"

Und das sagt der scheidende Direx selber.
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1 Kommentar
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Neithard Kuhrke aus Wesel | 01.06.2016 | 00:26  
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